Pest-Budai hivatali utasítások a XVIII. században - Budapest Főváros Levéltára forráskiadványai 6.(Budapest, 1974)
BUDA - (Külső tanács és választott polgárság) - 9. A választott polgárság utasítása [1722. nov. 23. után]
Eilfftens: Mit Einem andern Tauglichen Subjecto auf folgende Weiß solle ersezet werden. Nemblich Es sollen Drey vngenante Burger durch den Äußern Rath candidirt werden, auß welchen die genante Burgerschaift daß Tauglichste Subjectum zu Erwöhlen haben wirdt. Eine gleiche Bewandtnuß hat es Zwölftens: Bey der Erledigung oder Resignation des Vormunders, in welchen fall der äußere Rath drey auß seinem Gremio, oder auch nach der Sachen vmbständten auß der genanten Burgerschaift Vorschlagen solle, Auß welchen Dreyen dann die genante Burgerschaift Einen Zum Vormunder erwählen solle. Und wan Dreyzehentens : Eine dergleichen Vacanz in dem äußern rath sich äußern thäte, so solle gleichfalls besagter äußere Rath drey Subjecta Auß der Zahl der genanten Burgerschafft candidiren, Sie, Burgerschafft aber eines darauß Erwählen. Zu Bemerckhen ist es aber Vierzehen tens : Daß bey allen dergleichen Erledigungs-fällen oder Vacanzen, der äußere Rath, bevor Er zur Candidation deren Subjecten schritte, sich vorher dißfahls mit der genanten Burgerschafft Vernehmen müße, und erst hernach besagte Drey Subjecta nach seinem gutten Gewißen, ohne Passion, Forcht, Haß, freundtvndt feindtschafft candidiren, dieße Drey Candidaten aber dem Magistrat zur Approbation benennen solle, vnd Da nun Ermelter Magistrat kein wichtiges Bedenkkhen wieder Einen oder andern Candidat hette, So wirdt die genante Burgerschafft per Vota (Welche bey jedesmahliger Ersezung der Vormunder Stelle durch den alten Vormunder colligirt werden sollen) Die Wahl Verrichten, vnd bey den jenigen, welcher auf sothane Weiß und zwar durch die Meiste Vota Erwählt worden, hat es in alleweege sein Verbleiben. Fahls aber Fünffzehendtens : Der Magistrat wieder die Persohn des Einen oder des andern Candidaten eine erhebliche Exception, nemblich wegen vntauglichkeit oder sonsten üblen Sitten halber hette, So solle der äußere Rath, Nachdeme Ihme sothane Exception vnd Bedenkhen genugsamb explicirt worden, anstatt des für vntauglich erkenten Subjecti Ein anders Tauglicheres auf Vorige arth candidiren, und nach approbirter Candidation sambt der genanten Burgerschaift zur Wahl schreitten. Übrigens Sechzehendtens : Wann der Vormunder in seinen aignen nothwendigen Geschafften auf einige Zeith Von hier weeg reyßen müste, oder vnbäßlichkeith halber seinen Ambt nicht abwartten könte ; solle Er nach Vorherig mit Etlichen Von dem äußern Rath gehaltener Consultation Einen anstatt seiner Substituiren, Davon aber hernach dem Herrn Burger-Meister Parte geben. Endtlichen Siebenzehendtens : Ist jedwederer Burger Verbunden, Sich Von hier hinwegund in frembde Jurisdictionen völlig nicht zubegeben, ohne Entlaßung seines Burger Rechts. Másolat. OL Magyar Kanc. lt. Litterae Camerae Hungaricae 1723. no. 4. fol. 87r —91v. Újabb másolata uo. 1727. no. 12. fol. 35r —38v. Ezt az utasítást br. Maholányi Tamás és Jeszenszky István kamarai tanácsosok mint királyi biztosok adták a külső tanácsnak (äussere Rath) és a választott községnek (genannte Bürgerschaft). Működésüket 1722. nov. 23-án kezdték meg, dec. 15-én pedig már megtörténtnek mondják a 30 tagú külső tanács és a 78 tagú választott község megalakítását. (Litterae Cam. Hung. 1723. no. 4. fol. 281v.) Az utasításon kívül ugyanekkor a választott polgár eskümintáját is megszabták (uo. fol. 84r-v.). Ennek rövidebb, keltezetlen változata Budai It. Liber instr. fol. 13r-v. A Maholányiék megszabta rend nem volt tartós. A király 1727. május 5-i rendeletében elrendelte az általuk megalkotott „százas polgárság" (tényleg 108 tagú testület) feloszlatását, 57