Szita László (szerk.): Előadások és tanulmányok a török elleni visszafoglaló háborúk történetéből 1686-1688 (Pécs, 1989)

Előadások és tanulmányok - Ludwig Hüttl: Kurfürst Max Emanuel von Bayern und die Rückeroberung Ungarns von den Osmanen

15 Bittner, Ludwig: Chronologisches Verzeichnis der österreichischen Staatsverträge, Bd. 1, Wien 1903, S. 89, nr. 469; Aretin, Carl Maria Frhr. v.: Chronologisches Verzeichnis der bayerischen Staatsverträge vom Tode Herzog Georgs des Reichen bis 1838, München 1838, S. 49; Riezler, Bd. 7, S. 271-272. 10 Staudinger, Karl: Geschichte des kurbayerischen Heeres unter Kurfürst Max II. Erna nuel 1680-1726 (Geschichte des bayerischen Heeres, Bd. 2, Teil 1), München 1904, S. 1. 17 Staudinger, S. 4 sowie S. 7 ff, 24 ff. : über die Aufrüstung der Leibgarden sowie der bayerischen Infanterie und Kavallerie. 18 Am 7. Juli 1683 richtete der kaiserliche Gesandte Dominikus Andreas Graf Kaunitz im Namen Kaiser Leopolds einen dringenden Hilferuf an Max Emanuel. Am 12. Juli versprach der bayerische Kurfürst rasche Unterstützung, und am 6. August wurde (Aretin: Staatsverträge, Anhang Nr. 31) ein Zusatzvertrag geschlossen. Der Kurfürst verpflichtete sich „aus Treue und Devotion gegen Ihre Kaiserliche Majestät, sodann aus Liebe gegen dero Vaterland und die werte Christenheit" gegen den osmanischen «Erbfeind» nicht nur die im Vertrag vom Januar 1683 festgelegte Zahl von 8200 Mann samt Dragonern abzu­senden, sondern „noch mit einem Regiment zu gratificiren". Riezler, Bd. 7, S. 275. 19 Klopp, Onno (Hrsg.) : Corrispondenza epistolare tra Leopoldo I imperatore ed il P. Marco d' Aviano Capuccino, Graz 1888, S. 21. 20 Villars an Ludwig XIV. über ein Gespräch mit Max Emanuel, Leonsberg 1687 April 22: „mes Interests seuls qui m'y obligeoint, puisque de la perte ou de la conservation de Vienne dépendoit le salut de mon pais": Paris: Archives des Affaires Étrangères (PAE) Correspondance politique Bavière vol. 39, folio 47. 21 Düriegl, Günter: Wien 1683 - Die zweite Türkenbelagerung, Wien-Köln-Graz 1981; Die Türken vor Wien. Europa und die Entscheidung an der Donau 1633, hrsg. vom His­torischen Museum der Stadt Wien unter Leitung von Robert Waißenberger, Salzburg 1982; Ausstellungskatalog unter demselben Titel: Die Türken vor Wien. Europa und die Ent­scheidung an der Donau 1683 (82. Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien), Wien 2. Auflage 1983; Österreich und die Osmanen. Gemeinsame Ausstellung der Österreichischen Nationalbibliothek und des österreichischen Staatsarchivs, Katalog, Wien 1983; Barker, Thomas M.: Doppeladler und Halbmond. Entscheidungsjahr 1683, übersetzt und bearbeitet von Peter und Gertraud Broucek, Graz-Wien-Köln 1982. 22 Sturminger, Walter (Hrsg.) : Die Türken vor Wien in Augenzeugenberichten, Düssel­dorf 1968, S. 347-348. 2:î Über Bayerns Anteil an der Entsatzschlacht: Staudinger, S. 170-176. 24 Staudinger, S. 176. Nach einem anderen Bericht gab er zu verstehen, „daß dies eben die Waffe sei, womit Ihre Majestät ihn vor drei Jahren zu Altötting auf der Wallfahrt begnadet hätten, welche er seinem damaligen Versprechen gemäß in schuldigster Folge zu der gehorsamsten Ehre und zu Diensten gegen ihre und der Christenheit Feinde gezückt habe und hierfür in allen Okkasionen zücken und gebrauchen werde" (Sturmin­ger, S. 386-387). 25 Riezler, Bd. 7, S. 279-280. 2fi Staudinger, S. 179-181. 27 Riezler, Bd. 7, S. 283. 28 Seine Berichte: PAE Correspondance politique Bavière, vol. 38 (1684). 29 Urbanski, Hans: Karl von Lothringen, Österreichs Türkensieger, Wien-München 1983. 30 Riezler, Bd. 7, S. 283; Staudinger, S. 188. 31 Heyret, M. : P. Markus von Aviano O. M. Cap., Apostolischer Missionär und päpstli­cher Legat beim christlichen Heere, München 1931. 32 So urteilte auch in späteren Jahren der französische Diplomat und Marschall Villars, allerdings etwas süffisant: „Der Churfürst von Bayern hat viel natürliche Tapferkeit; er würde sich niemals im Krieg langweilen, wenn man sich jeden Tag schlagen würde. Die Gefechte unterhalten ihn und wenn das auch nicht der Platz für einen Befehlshaber ist, so tauscht er doch nur sehr ungern den Graben, wo geschossen wird, mit dem Stand, von wo aus er die notwendigen Befehle geben kann". Max Emanuel, so Villars, wolle den Feind fliehen sehen, sich seines Lagers bemächtigen, den Sieg und die Früchte des Sieges kosten (Urbanski, S. 185-186).

Next

/
Oldalképek
Tartalom