Füzes Miklós: Az alsó- és középfokú nemzetiségi oktatás története Délkelet-Dunántúlon 1945-1985 (Pécs, 1990)
Idegen nyelvű összefoglalók
trennte. In den letzten Jahren kamen immer mehr die Dezentralisation und die örtlichen Initiativen zur Geltung. Die quantitativen Ergebnisse wurden günstiger, doch konnte das Schulsystem mit der Assimilation nicht Schritt halten, die durch Urbanisation und gesellschaftliche Integration ständig zunimmt. Der zweisprachige Unterricht befindet sich noch im Anfangsstadium. Schulen mit Unterrichtssprache der Nationalitäten sind Ausnahmefälle. Der Verfasser behauptet, daß die erreichten Ergebnisse eine Generation zu spät kamen. Bis der Weg der Entfaltung des Nationalitätenunterrichts gefunden wurde, hatte sich die Zahl der in der Nationalitätensprache Sprechenden sehr vermindert, und das muttersprachliche Millieu, auf das sich der Nationalitätenunterricht stützen konnte, geschwächt. Mangel gibt es auch auf weiteren Gebieten. Es gibt zu wenig gutausgebildete Pädagogen. Die materiellen Bedingungen sind ebenfalls nicht hinreichend, und die fachlichen Grunddokumente des Nationalitätenunterrichts (Unterrichtspläne, Stundenpläne, Schulbücher) wurden auch nicht rechtzeitig verfügbar. In der erforschten Periode war der fakultative Unterricht eine ungelöste Frage, wie auch die Eingliederung der Nationalitätensprachstunden in den Stundenplan. Der Nationalitätenunterricht war auch gegenüber dem Fremdsprachenunterricht benachteiligt, obwohl auch dieser Schwierigkeiten zu überwinden hatte. Der Verfasser nennt auch die langfristig zu lösenden Aufgaben, die uns von den anwachsenden Schwierigkeiten gestellt werden. Seine wichtigste These ist, daß das Nationalitätenschulwesen in unterschiedlicher Weise auf gesellschaftlicher Ebene behandelt werden muß, um vielen falschen Wege überhaupt korrigieren zu können.