Baranyai helytörténetírás. A Baranya Megyei Levéltár évkönyve, 1974-1975. (Pécs, 1976)
Német nyelvű összefoglaló (Ford. Szalay Attila)
seiner Studie: „Stadtwirtschaft von Mohács in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundertes" schon abgeschlossen und forscht jetzt nach diesen Quellen, die es ermöglichen würden, dass er die zeitgenössiche Geschichte der Baranyaer südslawischen Gemeinden skizziert. Obrige Studie ist keine „echte" wissenschaftliche Arbeit. Auf den sich aneinander reihenden Seiten reden Menschen, die einst in Pécs und Baranya lebten, von der Hauptstadt des Komitates, „von der freien königlichen Stadt, die Pécs genannt wird". Der Unterschied in der wissenschaftlichen Bereitschaft, im schriftstellerischen Talent, in ihrer gesellschaftlichen Lage ist zwar riesig, doch alle haben etwas vom Autor betontes, „die Absicht des Verbesserns", das sie mit Pál Magda folgendermassen ausdrücken: „nur diese Nation kann seinen Zustand verbessern, die sich selbst, seine Kraft und seine Heimat kennt, die kann den Glanz und die Ehre steigern. .." Der Autor fügt die erzählerischen Beschreibungen auch auf eine narrative Weise aneinander, und er tut dies deswegen, dass er im Hintergrund bleibend je mehr mit seinen Autoren vom zeitgenössischen Pécs sagen lassen kann. Ob einheimischer oder ausländischer Augenzeuge redet, er selbst beschattet den Spiegel der Quelle nicht, damit seine zukünftigen Leser (Lehrer, Studenten, Fachzirkelleiter) die Epoche ungestört studieren können, oder sich mit den auserwählten Textfragmenten zu ihrem Vortrag gut vorbereiten können. Die Weise der Bearbeitung ist auch dem Ziel des Studiums unterstellt. Er teilt keine Daten des Lebenslaufes der Autoren mit, um seine Dokumente in eine thematische Einheit zusammenfassen zu können und das der Leser nicht Fragmente, sondern ein sich gut zusammenstellendes Bild bekommen soll, von dem vielfältigen Gesicht des alten Pécs. So erscheint vor dem Leser das Pécser Panorama, die Wirklichkeit der zeitgenössischen Strassen-Plätze-Gebäude, dann die Bürger der Stadt, unter denen Adlige, Bürger und auch einfache Winzler erscheinen. Wir können die Welt der Trauben-Weine-Weinlese kennen lernen, genau die alten Zünfte und die neu erscheinenden Manifakturen und Fabriken. Das Bild wäre aber nicht abgeschlossen, wenn unser Autor die Bildungsinstitutionen und deren Probleme in so einer Stadt, die immer berühmt von ihren Schulen war, vernachlässigen würde und die Erfolge und Sorgen der eben dann beginnenden Volksbildung nicht illustrieren würde. Dem glücklichen Treffen der angewandten Methode und des Zieles ist es zu verdanken, dass es gelungen ist einige Teile der Baranyaer Wahrheit zu zeigen. Diese Baranyaer Sicht, dessen Beweis, dass das Herz der besten Baranyaer im Gleichschritt mit denen schlug, die die Reformierung des Landes von „oben" wünschten, verleiht dieser Studie die Lesbarkeit. Das Baranyaer Ortsgeschichtenschreiben veröffentlicht laufend die Geschichte des Sellye-er Gutes von 1825 bis 1849 aus der Feder von Kálmán Kardhordó. (1971. „Tierzucht der Güter Boly und Sellye in der Reformepoche." 1972. „Daten zur Geschichte des Landwirtschaftlichen-Gutes Boly und Sellye." 1973. „Wirkung der Ereignisse 1848/49 im Gute Boly und Sellye." 1974. „Daten zur Geschichte der Güter Boly und Sellye in der Reformepoche.") Beide Güter sind Eigentum des herzoglichen Zweiges der Batthyány Familie. Das Gut Boly \ag im südöstlichen Teil der Baranya und 27 zusammenhängende Gemeinden gehörten dazu. Es dehnte sich auf 61 352 ungarische Morgen (46 014 katastralische Morgen oder 26 479,4 ha) aus, aus diesem Gebiet waren 46 922 3/8 urbarisches, (804 4/8) (Grundstücke) 14 429 5/8 allodiales Gebiet. Das Gut Sellye lag teils im südwestlichen Teil der Baranya, teils an der südöstlichen Baranyaer Grenze des Komitates Somogy und teils auf einen von der Zentrale entfernten Gebiet auf der nördlichen Seite des Mecsek Gebirges. Es war also kein geschlossenes einheitliches Gebiets wie das Gut Bóly. Seine Fläche betrug 45 501 4/8 ungarische Morgen, (30 376,12 katastralische Morgen, oder 19 638,4 ha), davon 25 802 2/8 urbanisches, (431 3/8 Grundstücke) und 19 699 2/8 allodiales Gebiet. 19 Gemeinden. Zwar jedes Gut seine eigenen charakteristischen Züge hat, ist es doch am besten wenn wir sie zusammen untersuchen, denn sie wurden aufgrund gleicher Prinzipien geleitet und ergänzten einander. Sellye ist auch eine Zentrale, doch das Zentrum ist Bóly. Für das kleinere weniger entwickelte Sellye bedeuten die aus Bóly kommenden Anweisungen oft das Niveau des Bólyer Gutes. Diese Güter erreichten bis zum Ende von 1820 die Endphase der durch den Feudalismus gegebenen Entwicklung. Das Gut probiert noch mit Gutsordnungen einen Vorteil zu erringen, doch der Widerstand der Leibeigenen erschwert es immer mehr. Sie versuchten die Leitung zu rationalisieren, sie wandten Maschinen und neue Verfahren an, doch beharrten sie krampfartig am Rovat und an den Rechten der Gutsherren. In den früheren Studien wurde schon von der Entstehung der zwei Güter, von ihrer Topographie, von der Zusammensetzung ihrer Leibeigenengrundstücke und deren Zersplitterung berichtet. Wir berichteten von der Leitungsweise der Güter, von der Funktion der verschiedenen Ämter und Angestellten, deren Zahl, Einkommen und ihre Aufschlüsselung. Diese Studie macht uns mit der Arbeitskraftwirtschaft, mit der Rovatsmenge, den verschiedenen