Kirche in Österreich

Verzeichnis der verwendeten Fachausdrücke - Die geistlichen Orden in Österreich

45 101. 1526, August 23, Klosterneuburg. Dr. Seifried von Kollonitsch, kgl. Rat, Thoman Beham, Münzmeister in Wien, Hans Neustetter, kgl. Kellermeister, und Leopold Altensteiner, Stadtrichter in Klosterneu­burg, nehmen ein Inventar der Kleinodien des Stiftes Klosterneuburg (N.-Ö.) auf. Orig., Papier, 10 Fol.: Verwaltungsarchiv, Kultusarchiv, 4 aus 1526. 102. (vor 1570). Regeln der Frauenklöster St. Laurenz und St. Jakob in Wien. Kop., Papier: Staatsarchiv, Österr. Akten, Tirol, Fasz. 6. — Vermutlich anläßlich der Gründung des Damenstiftes in Hall (vgl. n. 171) niedergeschrieben. Zisterzienser (1135). 103. 1143. Erzbischof Konrad I. von Salzburg bestätigt die Schenkung des Eigengutes Viktring (Kärnten) durch Graf Bernhard zur Gründung eines Zister­zienserklosters. Orig., Perg. mit rückwärts eingehängtem Siegel des Erz­bischofs: Staatsarchiv, Urkundenreihe. 104. 1287, Juli 15, Wien. Herzog Albrecht I. von Öster­reich bestätigt Abt Konrad von Lilienfeld (N.-Ö.) die Freiheiten seines Klosters und fügt neue Privi­legien hinzu. Orig., Perg. mit Reitersiegel des Herzogs an Seidenschnur: Staatsarchiv, Urkundenreihe. — Lilienfeld war eine Grün­dung der Babenberger, die in diesem Kloster ihr Archiv aufbewahrten. 105. 1327, Oktober 7, Friesach. Erzbischof Friedrich III. von Salzburg gestattet Herzog Otto von Österreich, in Neuberg (Steiermark) ein Zisterzienserkloster zu errichten. Orig., Perg. mit dem Siegel des Erzbischofs an Seiden­schnur: Staatsarchiv, Familienurkunden n. 80.

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