Die Ausstellung des HHStA in Wien – Erklärender Führer

HAUPTRAUM

77 Bach, seit Juli Justizminister, befand sich am 6. Oktober mit Latour im Hofkriegsratsgebäude. Doch gelang es ihm, als Amtsdiener verkleidet, sich in die benachbarte Kirche „Zu den neun Chören der Engel“ zu flüchten und so zu entkommen. Die nächste Zeit hielt er sich in der Umgebung von Salzburg versteckt. Vgl. Nr. 304. 0^148, Oktober 23, Hetzendorf. Ein Exemplar der zweiten 309. ^Proklamation des Fürsten Windischgrätz an die Wiener mit der Forderung nach bedingungsloser Unterwerfung. Wessenberg hat das Exemplar eigenhändig glos­siert. Vgl. Nr. 306. ll^48, Oktober 26, Wien. Kundmachung des Wiener 310. ^ Oberkommandanten Messenhauser am Tage des Ab­laufens der von Fürst Windischgrätz gewährten Gna­denfrist. Vgl. Nr. 306 und 309. [Nach 1848, Oktober 28.] Zeitgenössische Darstellung 311. des Vordringens der Kroaten aus Windischgrätz’ Be­lagerungsarmee bei der Erdberger Sophienbrücke am 28. Oktober. 1848, Oktober 30, Wien. Eigenhändiges Schreiben des 312. Finanzministers Krauß an Wessenberg mit einer an­schaulichen Schilderung der Belagerung und Ein­nahme Wiens durch die Truppen des Fürsten Win­dischgrätz. [Nach 1848, November 9.] Zeitgenössische Denkmünze 313. des Augsburger Graveurs Gottfried Drentwett auf den Wiener Freiheitshelden Robert Blum.

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