Die Ausstellung des HHStA in Wien – Erklärender Führer

HAUPTRAUM

67 Der Bericht, der schon am 1. Mai begonnen worden war und dann, mehrmals unterbrochen, ohne Verbesse­rung des ursprünglichen Datums bis zum Abend des 6. Mai fortgeführt worden ist, spiegelt in seiner Formlosigkeit den mächtigen Eindruck der Todes­krankheit Napoleons wider. Bekanntlich hat in Wien das Haus Rothschild noch vor der Staatskanzlei von diesem weltgeschichtlichen Ereignis Kenntnis erhalten. Vgl. Nr. 254. 1821, Mai 12, Laibach. Schlußprotokoll des Laibacher 268. ^Kongresses zur Sicherung Europas vor revolutionären Bewegungen. 1821, Juli 20, Sala (südlich von Parma). Eigenhändiges 269. Schreiben Maria Louisens, der Herzogin von Parma, an ihren Vater, den Kaiser Franz, über die Nachricht vom Tode Napoleons. Vgl. Nr. 241 und 250. 1822, November 28, Verona. Erklärung des Veroneser 270. Kongresses für die Abschaffung des Negerhandels. Am Schlüsse die Unterschriften der einzelnen Be­vollmächtigten, darunter die Metternichs, Chateau- briands und Wellingtons. 1823, August 4, Wien. Bittschrift des fürstlich Ester- 271. häzyschen Beamten Adam Liszt an Metternich um Empfehlungsschreiben für die geplante Konzertreise des jungen Franz Liszt nach München, Paris und London. In der Tat hat Metternich die erbetenen Empfeh­lungsschreiben „für den jungen, äußerst ausgezeich­neten Künstler“ ausfertigen lassen. 1823, Dezember 31, Wien. Konzept einer Note der 272. Staatskanzlei an die Polizeihofstelle über Grillparzers „König Ottokars Glück und Ende“. 5*

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