Die Ausstellung des HHStA in Wien – Erklärender Führer

HAUPTRAUM

25 I 1452, März 19, Rom. Papst Nikolaus V. verkündet die 81 Kaiserkrönung Friedrichs IV. Anhangend die übliche Bleibulle. König Friedrich war der erste Habsburger, dem die Kaiserkrönung zuteil wurde, und zugleich der letzte deutsche König, der in Rom zum Kaiser gekrönt worden ist. 1452, Juni 2, Venedig. Kaiser Friedrich III. sieht Peter 82 Andreas Pensabene den Makel der unehelichen Ge­burt nach. Solche „Legitimationen“ gehörten zu den oft ge­übten Hoheitsrechten des römisch-deutschen Kaisers. ( 1453, Jänner 6, Wiener-Neustadt. Kaiser Friedrich III. 83 bestätigt und vermehrt die österreichischen Haus­privilegien. Die Urkunde enthält ein reich ausgestattetes Mono­gramm und anhangend eine Goldbulle. Sie hat den Fälschungen Herzog Rudolfs des Stifters von 1358/59 (vgl. Nr. 13 und 19) volle Rechtskraft verliehen. 1468, Jänner 14, Wiener-Neustadt. Kaiser Friedrich III. 84 gewährt dem Markte Göllersdorf (nördlich von Stockerau) ein Wappen. 1473, Trier. Prunkvoll ausgestattete, für den jungen 85 Erzherzog Maximilian von Österreich bestimmte Niederschrift des Militärreglements Herzog Karls des Kühnen von Burgund. 1473 hat zu Trier eine Zusammenkunft zwischen Herzog Karl, Kaiser Friedrich III. und dessen Sohn Maximilian stattgefunden, die ersterem die Königs­krone, letzterem dafür die Hand der burgundischen Erbtochter Maria einbringen sollte. Damals ist wohl auch dieses Reglement überreicht worden.

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