Die Ausstellung des HHStA in Wien – Erklärender Führer
HAUPTRAUM
14 I 3L 1266, November 6, bei Innsbruck. Abkommen zwischen \y König Konradin von Jerusalem und Sizilien, Herzog von Schwaben, dem letzten Hohenstaufen, und seiner Mutter Königin Elisabeth, der Witwe Konrads IV., über verschiedene Besitzungen. Bekanntlich wurde König Konradin schon 1268 zu Neapel enthauptet. \ 32. 1271, März 4, Schloß Tirol. Die Brüder Meinhard und V Albert, Grafen von Görz-Tirol, teilen ihr Gebiet in eine tirolische und eine görzische Hälfte. , 33. 1276, November 26, Wien. Friedensvertrag zwischen \J König Rudolf von Habsburg und König Ottokar von Böhmen, in dem dieser auf seine österreichischen Erwerbungen Verzicht leistet. König Ottokar fiel zwei Jahre später in der Schlacht bei Dürnkrut; sein Leichnam wurde nach Wien in die Minoritenkirche gebracht. 34. 1279, Juli 19, Krems. Testament Herzog Philipps von VV Kärnten, des letzten Spanheimers. Herzog Philipp war 1247—1256 auch Erzbischof von Salzburg. Am 21. oder 22. Juli 1279 ist er gestorben. — Das westrheinische Geschlecht der Span- heimer war 1122 den Eppensteinern in Kärnten nachgefolgt; es hatte die Kärntner Herzogswürde fast eineinhalb Jahrhundert lang inne. 35. 1282, August 22, Aken (an der Elbe südlich von Magdeburg). Herzog Albrecht II. von Sachsen stimmt der Belehnung Albrechts und Rudolfs, der Söhne König Rudolfs von Habsburg, seiner Schwäger, mit Österreich und den Nebenländern zu. Dies ist ein sogenannter „Willebrief“. Vgl. Nr. 37.