Manfried Rauchensteiner: Waffentreue – Die 12. Isonzoschlacht 1917

Franz Felberbauer: Die 12. Isonzoschlacht: Der Operationsplan und seine Durchführung

nicht mehr ausreichen würde, um einer in Vorbereitung befindlichen zwölften Schlacht standzuhalten. Ein italienischer Durchbruch ins Chiapovanotal hätte eine Zurücknahme der Front bis Laibach erzwungen, weil das fast unzugängliche und öde Karstgebiet des Temovaner- und Bimbaumer Waldes Abb. 1: Die Isonzofront Die Kartenskizze zeigt die geringen italienischen Gelände­gewinne in den ersten fünf Isonzoschlachten und die Einnahme von Görz, des Monte Sabotino und der Hochfläche von Doberdö durch die italienische 3. Armee in der 6. Isonzoschlacht. In der 11. Isonzoschlacht gingen der k. u. k. 2. Isonzoarmee der größte Teil der Hochfläche von Bainsizza- Heiligengeist und der wichtige Monte Santo verloren. Die rechte Linie markiert die Ausgangsposition für die 12. Isonzoschlacht, wobei die Front von Duino bis Log von der Heeresgruppe Boroevic (1. und 2. Isonzoarmee) gehalten wurde. Die deutsche 14. Armee bezog ihre Ausgangsstellungen nördlich von Log im Becken von Tóiméin, das k. u. k I. Korps im Becken von Flitsch, etwa 17 km nördlich von Tóiméin. Dieser Frontabschnitt war bisher von schweren Kämpfen verschont geblieben. Nach Skizze 10 aus Schäfer, Hugo: Schlachtfeldführer für den südwestlichen Kriegsschau­platz im Weltkrieg 1914/18. Der Kärntner Freiheitskampf 1918/19. Wien 1933 - ergänzt. 14 Die Verfolgung über den Tagliamento bis zur Piave. Oldenburg-Berlin 1926 (Schlachten des Weltkrieges 12b), S. 16.

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