Österreich im Nationalsozialismus – Dokumente zur Wirtschaft 1938-45
Objektbeschreibung
Nürnberg mit Aufzeichnung der Beschädigungen durch den Transport, 6.9.1938 AdR, RSt. Ill, ZI. 202.645/38 23^x36 cm 82 Bergung von Kunstgegenständen vor Luftangriffen. Schreiben der Landeshauptmannschaft Niederdonau an den Reichskommissar für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich Josef Bürckel, 28.9.1939 AdR, Bürckel, Materie, K126, Mappe 2429, ZI. 17.423/39 DIN A4 83 Vorübergehende Einlagerung von beweglichem Kunstgut in den Grubenräumen des Bergbaubetriebes Ischl. Vereinbarungen zwischen dem Generaldirektor der Alpenländischen Salinen und dem Generalreferat der Aktion Wien beim Reichsstatthalter Wien, 18.11.1944 AdR, BMßJ, Kunstsektion, K 225, ZI. 6.574/44 DIN A4 84 Verlagerung von Objekten der Plastik- und Kunstgewerbesammlung. Teil der Bergungsliste A des Kunsthistorischcn Museums, 8.10.1938 AdR, RSt. Ill, GZ. 78.141/39, ZI. 202.715/38 17 DIN A4 Blatt 85 Verlagerung der leicht beweglichen Bilder der Gemäldegalerie. Teil der Bcr- gungslistc B des Kunsthistorischcn Museums, 8.10.1938 AdR, RSt. Ill, GZ. 78.141/39, ZI. 202.715/3 23 DIN A4 Blatt 86 Verlagerung der Gemäldegalerie. Beispiel: Foto des Gemäldes "Der Landschaftsmaler Jan Wildens" von Van Dyck. AdR. BMfl, ZI. 25.028/47, 17x22 cm 87 Bcrgwerksslollen in Lauffen, in denen die Kunstgegenstände eingelagert waren. Handzeichnung AdR, BMJ1, ZI. 25.028/47 DIN A4 Vitrine 10: LUFTSCHUTZ Bereits während der 1. Republik wurden vom Bundesministerium für Landesverteidigung Pläne ausgearbeitet, um die Munition der staatlichen Pulverfabrik Blumau bombensicher in der Seegrotte Hinterbrühl bei Mödling, einem aufgelassenen Gipsbergwerk, zu lagern. Die massive Zerstörung von Rüstungsindustrien durch Bombenangriffe der Alliierten erzwang die Verlagerung der Betriebe "unter die Erde". So wurden beispielsweise im Jahr 1944 Teile der Heinkel-Flugzeugwer- ke in die Seegrotte Hinterbrühl bei Mödling verlegt. (R.V.) 88 Richtlinien vom Generalbevollmächtigten für die Regelung der Bauwirtschafl Reichsminisler Dr. Todt für behelfsmäßige Kriegsbauweise. Broschüre, 2.7.1941 25