Österreichische und europäische Geschichte in Dokumenten des HHStA

Hauptraum (Nr. 1–344)

60 Orig., Papier, 113 Folien, ganz eigenhändig: Sammelbände Karton 2 (alt 6). — Die durch viele Jahre von Karl VI. eigenhändig geführten und zum Teil chiffrierten Tagebuch­eintragungen brechen eine Woche vor dem Tod des Kaisers ab. XXI. Kaiserin Maria Theresia. 171. Zu 1741 September 11, Preßburg. Wortlaut der la­teinischen Ansprache Maria Theresias an die ungari­schen Stände des Preßburger Landtags, in der sie nach dem Einfall der Bayern und Franzosen in ihre Länder die ungarische Nation zu Hilfe ruft. Gleichzeitige Niederschrift, Papier, 1 Blatt: Hungarica Fasz. 427. — Nach dem Tod Kaiser Karls VI. (20. Oktober 1740) rückte Friedrich II. von Preußen ohne Kriegserklärung in Schlesien ein und bemächtigte sich des ganzen Landes. Die preußischen Erfolge ließen Frankreich, Bayern und Sachsen nicht ruhen, die nun zusammen mit Preußen die Aufteilung Österreichs beschlossen. Der Kaiserin gelang es durch ihre mutige und kluge Politik, den österreichischen Erbfolgekrieg (1741—1748) im Reich zugunsten Österreichs zu beenden. Schlesien, um das mit Preußen drei Kriege geführt wurden, ging allerdings, ebenso wie Parma, Piacenza und Teile der Lombardei, verloren. 172. 1742 Juli 28, Berlin. Friedensvertrag zwischen Maria Theresia und Friedrich II. von Preußen. Orig., Papier, 8 Folien, mit den Siegeln und Unterschriften der beiden Unterhändler (des englischen, mit der Vertretung Österreichs betrauten Gesandten Graf Hyndford und des Grafen Podewils für Preußen): Urkundenreihe. — Preußen gewann durch diesen Frieden den größten Teil Schlesiens. 173. Zu 1745 Oktober 4, Frankfurt am Main. Wid­mungsschrift des Herausgebers des Wahl- und Krö­nungsdiariums Johann David Jung für Kaiser Franzi, anläßlich der Frankfurter Kaiserkrönung.

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