Österreichische und europäische Geschichte in Dokumenten des HHStA

Hauptraum (Nr. 1–344)

52 Orig., Papierlibell, 28 Folien, mit den Siegeln und Unter­schriften der kaiserlichen (links) und der französischen Unterhändler (rechts) und der deutschen Reichsstände: Ur­kundenreihe. — Dieser Friede beendete den fast zehn Jahre dauernden dritten Eroberungskrieg Ludwigs XIV., der alle auf Kosten Spaniens und Hollands gemachten Erwerbungen wieder herausgeben und das rechte Rheinufer zur Gänze räumen mußte. Lothringen kam an das Reich zurück, das Elsaß mit Straßburg blieb bei Frankreich. 149. 1703 September 12, Wien. Sukzessionsvereinbarung zwischen der österreichischen und spanischen Linie des Hauses Habsburg (König Joseph I. und König Karl III. von Spanien. — „Pactum mutuae succes­sionis“). Orig., Pergamentlibell, 8 Folien, mit den eigenhändigen Unterschriften und Siegeln Leopolds und Josephs: Familien­urkunden Nr. 1814. 150. 1711 März 5, Wien. Eigenhändige, während einer Sitzung der Geheimen Konferenz entstandene No­tizen und Federzeichnungen Kaiser Josephs I. Orig., Papier, 1 Blatt, ganz eigenhändig: Familienakten Karton 96. — Da von Joseph I. mehrere derartige Nieder­schriften mit den gleichen Zeichnungen von Sitzungen der Geheimen Konferenz (einer ungefähr den heutigen Minister­ratssitzungen entsprechenden Institution) erhalten sind, kann man annehmen, daß die Zeichnungen die Mitglieder der Konferenz darstellen. Der zu großen Hoffnungen berechti­gende Kaiser ist am 17. April 1711 an den schwarzen Blattern gestorben. XIX. Das Zeitalter des Prinzen Eugen. 151. 1683 Mai, 31, Warschau. König Johann III. Sobieski von Polen ratifiziert das mit Kaiser Leopold I. am 31. März 1683 in Warschau geschlossene Bündnis gegen die Türken.

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