Österreichische und europäische Geschichte in Dokumenten des HHStA
Hauptraum (Nr. 1–344)
101 311. 1888 April 3, Wien. Katharina Schratt bittet den Burgtheaterdirektor Sonnenthal um die Abnahme einer Rolle. Orig., Papier, 4 Folien, ganz eigenhändig: Burgtheater 1888. 312. 1888 November 21, Berlin. Josef Kainz ersucht den Direktor des Burgtheaters um ein Engagement. Orig., Papier, 2 Folien, ganz eigenhändig: Burgtheater 1888. — Der berühmte Schauspieler hatte sich schon 1879 um ein Engagement am Burgtheater beworben. Er wurde aber erst 1899 Mitglied dieses Theaters. 313. 1890 September 20, Schönau (N.Ö.). Johann Strauß Sohn kündigt dem Direktor der Oper die Übersendung einer Partitur an. Orig., Papier, 2 Folien, ganz eigenhändig: Oper 1890. 314. 1890 Oktober 17, München. Henrik Ibsen teilt dem Direktor des Burgtheaters mit, daß er nicht zur Wiener Erstaufführung seines „Volksfeindes“ kommen könne, da er „von der Ausarbeitung eines neuen Schauspieles ganz und gar in Anspruch genommen“ sei. Orig., Papier, 2 Folien, ganz eigenhändig: Burgtheater 1890. 315. 1891 Juli 23, Maiernigg am Wörthersee (Kärnten). Der Komponist und Direktor der Oper Gustav Mahler schlägt Richard Heuberger vor, ihm die Partitur des von diesem komponierten „Opernballes“ nach der Rückkehr von seinem Urlaub zu übersenden. Orig., Papier, 2 Folien, ganz eigenhändig: Oper 1891. 316. 1894 Jänner 14, Wien. Arthur Schnitzler macht den Direktor des Burgtheaters auf die von ihm verfaßten Einakter „Schicksal“, „Episode“ und „Abschiedssouper“ aufmerksam. Orig., Papier, 2 Folien, ganz eigenhändig: Burgtheater 1894.