Burgtheater in Dokumenten

Historischer Überblick

- 57 ­b) (Vor 18^9 März 29), Grillparzer über L.: "«..findet .. einige Bedenken, er besorget, daß er (L.) zu viel in po­litischen Treiben eingeführt, zu wenig mit genuinen poetischen Geiste ausgestattet und mehr darauf bedacht sey, das neue Amt sich, als sich den Forderungen des neuen Amtes unterzu­ordnen • Eh. Brief des Vorsitzenden der Kommis­sion zur Überprüfung der Zustände des Hofburgtheaters, Dr. Joseph Pipitz, Vizepräsident des Generalrechnungs­direktoriums, an Graf Grünne, Stell­vertreter des Oberstkämmerers. Die Kommission, der auch Grillparzer an­gehörte, sprach sich ausdrücklich für die Anstellung eines Dramaturgen für die literarischen Agenden der Direktion aus. Grillparzer schlug als Zwischenlösung den Kameralsekre- tär (und Burgtheaterautor) von Hermansthal vor. ** Gl (OKäA) 2320 ex l8*t8, fol. 669­672 bzw. ad 699/a ex 18^9, fol. 16v/162. 106 Religiöse Symbolik, Militär al 1850 Feb. 2, Erlaß des OKäA (als oberste Hoftheaterdirektion) betref­fend Verbot der Darstellung von Stoffen religiösen Inhalts und der Verwendung religiöser Symbole. Ferner Verweis wegen Nichtbeachtung bei Aufführung von "Maria Stuart" (durch Verwendung eines Sterbekreuzes). Konzept, geschrieben von Raymond (Kanz­leidirektor), Expediatur-Vermerk

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