Burgtheater in Dokumenten

Historischer Überblick

c) Dienstesinstruktion mit vom Ks0 (über Antrag des Ministers Kolowrat ?) verfügten Abänderungen. ** Gl (OKäA) 520 ex 1855, föl. I76- 181. Czernin beantragte (wegen Arbeits­überlastung und krankheitshalber) die Ausdehnung der Vollmachten des (seit Mai 1852 im Dienste befind­lichen) Vizedirektors Deinhard- steins (bes. hinsichtlich Repertoire- Erstellung und Rollenbesetzung). Während Schreyvogel nur kurzfristig direktorstellvertretende Funktion ausübte, war Deinhardstein (wie seine Vorgänger Mosel 1822-1829 und Frh. v. Forster 1851/52) er­nannter Hoftheater-Vizedirektor mit beschränktem Amtsbereich. Der Land­graf von Fürstenberg war ihnen gegen­über Direktor mit umfassenden Voll­machten (gestorben 19» Sept. 18*40). 92 "Kaiserhymne11 (Volkshymne) von Haydn a) I855 Mai *4-, Ks. Ferdinand untersagt künftighin das Absingen der Volks­hymne im Hofburgtheater (auf Vortrag von Czernin)0 ** Gl (OKäA) 728 ex 1855, fol. 221. b) Dazu: 1797 Febr. 12, Aufzeichnung über das erste Absingen der Hymne im Hofburgtheater in Gegenwart des Ks. Franz. ** ** Nachlaß Zinzendorf, Tagebuch 1797, fol. *40/*40' .

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