Burgtheater in Dokumenten

Historischer Überblick

- 37 ­** Gl ad 189 ex 1816, Beilage 8, 10 und 20, föl. 227', 2*f1 • , 301'/302. Die Entfernung des Pächters Pälffy (mit 1. April 1817) geschah somit nicht anders als jene des Grafen Koháry als Hoftheaterpächter 50 Jah­re früher und des Hoftheaterpächters Baron Lo Presti im Jahre 1752: offi­zieller Auftrag zur Strenge und ge­heime Vollmacht zU Verhandlungen. Zur Abstellung der Ballette kam es nicht, da Stadion über Antrag von Fuljod dem Ks. die Notwendigkeit der Beibehaltung wenigstens im beschränk­tem Ausmaß wegen der ungenügenden Höhe des Opernensembles darlegte, da sich sonst die Notwendigkeit ergeben hätte, das Kärntnertortheater an mehreren Tagen der Woche geschlossen zu halten. 70 Befehl zur Sparsamkeit al 1819 März 28, Finanzminister Graf Stadion erstattet (nach wiederholten Befehlen des Ks.) Auskünfte über die finanzielle Lage der Hoftheater und über die künftige Verwaltung unter Bedachtnahme auf Reduktion der Staats­zuschüsse. Dazu ksl. Resolution vom 6. Juli 1819: Wenngleich ohne Staats­zuschuß ein Betrieb der Hoftheater nicht möglich ist, dürfen die Zu­schüsse vom Staat "bei der wohlbe­kannten Lage der Finanzen ...., wo die Unterthanen unter dem Druck der Steuern seufzen" nicht in dem Ausmaß fortgesetzt werden. Ks. fordert Abstel­lung allen äußeren Prunkes und allen­falls die Reduktion der Vorstellungen

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