Burgtheater in Dokumenten

Historischer Überblick

- 30 ­diese neue Regie zu wenden. Die Tätigkeit Sch.*s wurde auf die Dramaturgie beschränkt, (Anlaß: das Durchfallen verschiedener von Sch, geleiteter Aufführungen)• Konzepte, geschrieben von Sch, ** Gl 149 1/2 ex l8l4, fol. 337. c) 1815 Juli 28, Enthebung Sch.’s als Präsidialsekretär und Beschränkung seiner Tätigkeit auf das literarische Fach (Dramaturgie). Das Lesen der einlangenden Stücke mit Abgabe von Gutachten, die Erstellung des Repertoires und Besetzung der Rollen als Vorschläge an die Direk­tion (Pálffy) war Aufgabe der Regis­seure, Konzept, geschrieben von Sch, Gl 149 1/2 ex 1815, fol. 146/147. Schreyvogel hat auch später nie direktoriale Funktionen ausgeübt; zu seinen Aufgaben als Hoftheatersekretär gehörte die Anfertigung von Konzepten (dazu ist jeder Konzeptsbeamte ver­pflichtet, ohne daß man einen solchen gleich "Chef" der jeweiligen Dienststelle bezeichnen könnte !), die Korrespon­denz mit den Schauspielern sowie (später) die Erstellung von Repertoire- und Rollenbesetzungs-Entwürfen (!) für den jeweiligen Hoftheaterdirektor. Schreyvogels Stärke war die dramatur­gische Tätigkeit—und die zufrieden­stellende Bearbeitung der verschiedenen Stücke brachte ihm auch reichliches Lob ein.

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