Szilágyi András (szerk.): Ars Decorativa 16. (Budapest, 1997)
PRÉKOPA Ágnes: Motívumok trivializációja az alkalmazott művészetekben. A biedermeier oszlopos óra
ANMERKUNGEN 1. Honour, Hugh: Neo-classicism. Harmondsworth, 1987. S. 172 2. Wind, Edgar: Art and Anarchy. London, 1963. S. 83-84. - Uber die Beziehung zwischen Michelangelo und die Stuhlbeine: Im Theaterstück „Tragödie des Menschen" von Imre Madách (1823-1864), das zu den wichtigsten Werken der ungarischen Literaturgeschichte zählt, zeigt die Szene XII. (im Phalanster) eine zukünftige Gesellschaft, die durch reine praktische und wissenschaftliche Logik geführt wird, und wo Michalangelos Arbeit ist, in einer Tischlerwerkstatt Stuhlbeine (ohne die kleineste Verzierung) herzustellen. 3. Pazaurek, Gustav E.: Guter und schlechter Geschmack im Kunstgewerbe. Stuttgart 1912 4. Einige Beispiele: Pazaurek, Gustav E.: Biedermeier-Wünsche. Stuttgart o. J. Ders.: Kunstschmiede- und Schlosserarbeiten. Leipzig 1895. Ders.: Glasperlen und Perlen-Arbeiten in alter und neuer Zeit. Dannstadt 1911. Ders.: Die Tapete. Beiträge zu ihrer Geschichte und ästhetischen Wertung. Stuttgart 1922 Ders.: Möbelbeschläge aus Bronze. Stuttgart 1923 Ders.: Perlmutter. Berlin 1937 (postum) 5. Z. B.: Dahlhaus, C. (Hrsg.): Das Triviale in Literatur, Musik und bildender Kunst. Studien zur Philosophie und Literatur des 19. Jahrhunderts. Band 18. Frankfurt 1972. Hofmann, Werner: Zu kunsthistorischen Problemen der Comic Strips, in: Comic Strips. Vom Geist der Superhelden. Colloquium zur Theorie der Bildgeschichte in der Akademie der Bildenden Künste Berlin. Berlin 1970. S. 49-61 6. Németh, Lajos: Törvény és kétely [Gesetz und Zweifel]. Budapest 1992. S. 161 f. 7. Die Originalfachwörter sind „prime object", bzw. „replication". Kubler, George: The Shape of Time. New Haven and London, 1962. S. 39 ff. 8. Kubler, a. a. O., S. 75-77 („provinciai degradation" und ,commercial vulgarization"). 9. Auch in der Sammlung des Museums für Kunstgewerbe Finden sich mehrere Stücke, die hinsichtlich der gegenwärtigen Untersuchung von Interesse sind, von den hier angeführten möglichen und typischen Verzierungen finden sich an ihnen jedoch nur einige. Als Illustrationen kommen zwei Neuerwerbungen des Museums vor: die mit der Inventarnummer 93.40, deren Uhrwerk von Ferenc Hitzlberger aus Győr [Raab] gefertigt wurde. -Ab 1807 Mitglied der Schlosserzunft von Győr, gestorben 1842. Über die Familie Hitzlberger s. Csatkai, Endre: Hitzelberger Antal győri órásmester fuvola-órái [Die Flötenuhren des Győrer Uhrmachermeisters Antal Hitzelberger], In: Arrabona 3, 1961, S. 157.-Zum anderen die mit der Inventarnummer 94.27, die nach dem auf ihr angebrachten Vermerk eine Arbeit des Ignaz Pinting aus Esztergom [Gran] ist. Vgl: Abb. 1 und 2 10. Hellich, Erika: Alt-Wiener Uhren. Die Sammlung Sobek im Geymüller-Schlössl. 1750-1900. 2., korr. Auflage. München 1989. Kat. Nr. 12 mit der Bezeichnung Federl in Wien (wahrsch. Christian Federl, 1818). Sorgfältig komponierte Apotheose: über den Figuren der drei Herrscher zwei sich in einer Kaiserkrone vereinten Füllhörner, darüber Medaillonporträts europäischer Herrscher. Über die Szene wachen Herkules und Minerva, das Uhrgehäuse wird mit einem Doppeladler gekrönt. 11. Hellich, a. a. O.: Kat. Nr. 17 mit der Bezeichnung Peter Rau in Wien (Zunftmeister 1804, tl829). 12. Die Übernahme des Apollo-Kopfes aus dem Louis-XIV-Stil und seine Verwendung als schließlich typische Uhrenverzierung wäre eine gesonderte Arbeit wert. Der Prozeß der Umwandlung des Motivs fand noch im 18. Jahrhundert ein Ende, und der Kopf mit dem Strahlenkranz - manchmal mit Merkmalen, die an den Kopf der Medusa erinnern - wurde praktisch zum ständigen Zierelement der Uhren; nicht nur als Beschlag des Pendels, sondern auch bei den mit einem Kompensationspendel versehenen Lyrauhren und den mit Kerzenlicht beleuchteten Nachtuhren. 13. Uresová, Libuse: Hodiny ze sbirek Umeleckoprumyslového Muzea v Praze [Uhren aus der Sammlung des Prager Museums für Kunstgewerbe]. Prag 1977. Kat. Nr. 174. Säulenuhr, Tschechien, 2. H. 19. Jh., ohne Bezeichnung. 14. IM Inv.-Nr. 71.65. Säulenuhr, ohne Bezeichnung (kleinere Mängel am Gehäuse). S. auch: Ottomeyer, Hans - Pröschel, Peter: Vergoldete Bronzen. München 1986, Bd. I, S. 350, Kat. 5.7.5. Kaminuhr, Paris, Kriegsministerium. Ohne Bezeichnung. Ebendort werden weitere Analogien aus westeuropäischen Sammlungen aufgezählt. S. außerdem: Jefimova, E. M. Tornyeus, M. L: Zapadnojevropejskije chasi XVI-XIX vekov iz sobranjija Ermitaza [Westeuropäische Uhren aus der Sammlung der Ermitage]. Katalog. Leningrad 1971. Kat. Nr. 173. Bezeichnung; F-x Chopin, St. Petersbourg. Uresová, a. a. O., Kat. Nr. 147. Ohne Bezeichnung. 15. Himmelheber, Georg: Biedermeiermöbel. Überarbeitete und erweiterte Ausgabe. München 1987. 1. Bild: Schreibschrank, Wien, um 1810, Österreichisches Museum für angewandte Kunst. - Als Intarsie: 82. Bild: Schreibschrank, Regensburg (?), um 1820/25, Regensburg, Fürst Thum und Taxis-Kunstsammlungen. Hier ist zur Illustration der Wanderung der kunstgewerblichen Motive anzumerken, daß vom Anfang des 19. Jahrhunderts mit dem Möbelbeschlag auch in den Details der Darstellung vollkommen übereinstimmende gußeiseme Reliefs bekannt sind, so zum Beispiel das in der Gießerei Mariazell gefertigte 17 x 12,5 cm große Relief mit der Nummer 187 sowie dessen in ein rundes Medaillon gefaßte Variante mit einem Durchmesser von 21,5 cm, s. Femer, Helmut - Gênée, Elfriede: Kleinkunst in Eisenguß. Brünn 1992, Bild Nr. 67. Die Medaillonvariante