Imre Jakabffy (szerk.): Ars Decorativa 8. (Budapest, 1984)
SZILÁGYI, András: Fortleben einer mittelalterlichen Komposition im 16—17. Jahrhundert
ANMERKUNGEN 1 Der grosszügige, bis heute grundlegende Aufsatz von R. Berliner: „Arma Christi". Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst N. F. 6(1955) 35—152 (im weiteren: Berliner, 1955) ist unentbehrlich zur Interpretation dieser Darstellungen. Zu der überaus reichen einschlägigen Literatur vgl. noch: Feldbusch, H.: Christusmonogramm. Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte III. Stuttgart 1954, Sp. 707—720. — Molsdorf, W.: Christliche Symbolik der mittelalterlichen Kunst. (2) Graz 1968, 12—13. Nr. 17. 2 Suckale, R.: „Arma Christi". Überlegungen zur Zeichenhaftigkeit mittelalterlicher Andachtsbilder. Städel Jahrbuch 6 (1977) 192. 3 Haimerl, F. X.: Mittelalterliche Frömmigkeit im Spiegel der Gebetbuchliteratur Süddeutschlands. München 1952. 4 Die Darstellung kommt in einer Handschrift des British Museums — Add. MS. 37049, Fol 36 verso — vor. Zur Interpretation dieser Komposition vgl: Höltgen, K. J.: Arbor, Scala und Fons Vitae. Vorformen devotionaler Embleme in einer mittelenglischen Handschrift. Emblem und Emblematikrezeption. Hrg. Penkert, S. Darmstadt 1978, 72—109. 5 Der Stich — 9,6X7 cm — ist mit einem „p" Minuskel bezeichnet, diese Signatur ist bis jetzt nicht aufgelöst. Ein Exemplar des Stiches befindet sich im Kupferstichkabinett des British Museums. Passavant, J. D.: Le peintregraveur. II, Leipzig 1860, 228. Nr. 125. — Hollstein, F. W. H.; Dutch and Flemish Etchings and Woodcuts 1450—1700. XIII, Amsterdam o. J. 110. 6 Laut seiner Signatur wurde dieser gefärbter Holzschnitt — 18,5X13,7 cm — dem Jehan Béjart zugeschrieben. Ein Exemplar wird in der Bibliothèque Nationale, Paris, aufbewahrt. Lesmoisne, P. A.: Les xylographies du XIV e et XVe siècle. Paris 1930, T. CXXIX. 7 Nach einer alten mexikanischen Technik wurden bei der Stickerei Goldfäden und Vogelfedern verwendet, doch scheint die Mitra — Höhe: 41,5 cm — eher eine spanische Ar beit zu sein. Seit 1571 gehörte dieses Werk der ehemaligen Schatzkammer der Grossherzöge zu Florenz, zurzeit ist es Eigentum des Museo degli Argenti, Inv.-Nr. : A. s. e. 185. Vgl: Aschengreen-Piacenti, K.: Capolavori del Museo degli Argenti. Firenze 1969, Nr. 56. 8 Das Schrottblatt kommt nicht in einem Buch religiösen Inhaltes, sondern in einem verschiedenen typographischen Vorlagen enthaltenden Druck vor. Dieser letztere wurde unter dem Titel „ Orthographia practica" zu Zaragoza herausgegeben. Das graphische Werk erscheint auf dem Recto des 10. nicht numerierten Blattes. Aufbewahrungsort: Museum für Kunst. gewerbe, Budapest, Inv.-Nr: 51.646. Zur Signatur des Schrottblattes vgl. Duplessis, G.: Histoire de la gravure en France, en Espagne . . . Paris 1885. 125. Vgl. noch Thieme, U. — Becker, F.: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler. Bd. 36. Leipzig 1947, 351. !l Vgl. Weisbach, W.: Der Barock als Kunst der Gegenreformation. Berlin 1921. — Mâle, E.: L'art religieux après le Concile de Trente. Paris 1932. 10 Joannes Molanus: De Picturis et Insignibus sacris. Loeven 1570; 1594 2 . 11 Paleotti, Gabriele Discorso interno aile imagini sacre e profani. Bologna 1582. Die von den Jesuiten veröffentliche lateinische Ausgabe: Ingolstadt 1594. Vgl. Prodi, P.: II Cardinale Gabriele Paleotti (1522—1597). I —II. Roma 1959—1967. — Borromeo, Federigo: De Pictura sacra. Milano 1620—1624. 12 Possevino, Antonio S. J.: Tractatio de Poesi et Pictura ethnica, humana et fabulosa ... collata cum vera, honesta et sacra. Lyon 1593. 13 Benzing, J. : Die deutschen Verleger des 16—17. Jahrhunderts. Archiv f. Geschichte d. Buchwesens 18 (1977) Sp. 1191. 14 Inv.-Nr: HB 18413. Für das Foto dieses Werkes und für die Autorisation seiner Veröffentlichung sagen wir Frau Dr. Leonie von Wilckens, Landeskonservatorin, Dank. 15 Das Relief — Lindenholz, 29X23,5 cm — wurde einst im Deutsches Museum, Berlin, aufbewahrt. Vgl: Berliner 1955, S. 70, Abb. 19, Anm. 377. 16 Es sei darauf hingewiesen, dass das Krakauer Kollegium dieses Ordens im Jahre 1623 von dem Polenkönig Sigismund III. gestiftet wurde. Sommervogel, C: Bibliothèque de la Compagnie de Jésus. II. Bruxelles 1891, Sp. 1607. 17 Im Jahre 1575 gründete P. Jakob Rhem (1546—1618) in Dillingen a. d. Donau die erste Marianische Kongregation in Süddeutschland. Vgl: Höss, A.: P. Jacob Rem S. J. München 1953. — Duhr, B.: Geschichte der Jesuiten in den Ländern deutscher Zunge. I. 2. Freiburg 1913. 18 Kupfer, getrieben. 26X21 cm. Inv.-Nr: IM 19588. Das bis jetzt unveröffentliche Werk gehörte von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis 1936 der Sammlung des Ungari-