Imre Jakabffy (szerk.): Ars Decorativa 4. (Budapest, 1976)
VADÁSZI, Erzsébet: Ungarische Kastentische
16 a, b, e, d. KASTENTTSCH 1598, MUSEUM FÜR KUNSTGEWERBE, DETAIL fünfblättrigen Blumen, Disteln und Tulpen verziert sind, mit Motiven, die eigentlich schon zur Renaissance hinneigen. Solche Blumen finden wir nicht nur an unseren spätgotischen Tischen, sondern auch an Chorstühlen in Nordungarn und Siebenbürgen (Lőcse, Leutschau, Levoca; Prázsmár, Rohrau, Prejmer), ausserhalb Ungarns dagegen sind diese Motive in Mitteleuropa selten. In Südtirol nimmt man z.B. zur Verzierung eher Trauben, Eicheln und Rosetten. Eine charakteristisch ungarische Eigentümlichkeit ist der Wappenschild auf dem Vorderbrett des Scheinschubfachs, das sich auf 24