Archivalische Beilage der Historischen Blätter 1. (1931)

Die Urkunden des Stadtarchivs in Bregenz. I. Teil. Regesten von 1330 bis 1500 von Viktor Kleiner

Vordem verliehenen Gnaden und Freiheiten laut Inhalt der in ihren Händen befindlichen Urkunden, verspricht sie darin zu schützen und zu schirmen. Sollte die Herrschaft Bregentz durch Verkauf, Verpfändung oder Teilung aus seinen Händen kommen oder sich verändern, so werden ihnen nach erfolgtem Eide ihre Freiheiten neu bestätigt. Siegler: Der Graf. Orig. Perg. Das Siegel in rotem Wachs wohl erhalten. Abschrift im ältesten Kopialbuch fol. 148—150. 159 1461 April 22. Rudi Bierbomer zu Hard verkauft dem Hainrich Beschggen, Bürger zu Bregentz als Pfleger der Seekapelle um 20 Pfd. Pfg. einen auf Martini zu entrichtenden, ablösbaren Jahreszins von 1 Pfd. Pfg. ab seinem Baumgarten mit Reben zu Hard, stoßt an Hansen Sigmunds und an des Henneners Garten, ab seinem Acker zu Hard stoßt an des Gotz- hus zu Bregentz Acker und an die Lutrach, ab seinem Acker zu Hard in der Rütte, stoßt an Ulin Oeschen, an Petter im Hag, an das Holtz und an Nesen Wißin. Siegler: Petter Boss, der Fürstin von Oesterreich Amman im Hof zu Staig. . * fi Orig. Perg. Das Siegel hängt. 160 1461 April 24. Martin Loucher Bürger zu Bregentz verkauft Pettern Kläfnern dem Becken, den man nennt Koler, Bürger zu Bregentz um 18 Pfd. Pfg. einen auf Georgi zu entrichtenden ablösbaren Jahreszins von 18 Sch. Pfg. ab seinem Weingarten zu Lutrach im Dorf zwischen St. Gallen und des Gotzhus zu Bregentz Garten gelegen, den er von seinem Schweher Josen Becken bekommen hat. Siegler: Jos von der Buchen Stadtammann zu Bregentz. Orig. Perg. Das Siegel hängt. 161 1461 Mai 20. Jos von der Buchen Stadtammann zu Bregentz, Conrat Talch der Aelt. Johannes vom Bach genannt Hentz, Hanns Leber genannt Sigmund. Kylian Loher, Hainrich Schmid, Hanns Kaisermann und Bastian Oeltz, alle des Rats und Bürger zu Bregentz, urkunden, dass ihnen Johannes Truchsäss zu Waltpurg, Landvogt in Swaben, der von Herrn Lutzen von Lanndow, Ritter 1000 Gulden rhein. Hauptguts, die samt 100 Gul­56

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