Dr. J. Nemeskéri szerk.: Die spätmittelalterliche bevölkerung von Fonyód (Anthropologia Hungarica 6/1-2. Budapest, 1963)
Die qualitative R-jpräsentationsmasszahl des sichergestellten Knochenmaterials setzten wir auf Grund des Erhaltungszustandes der Knochen fest, unter besonderer Berücksichtigung ihrer Messbarkeit. Die qualitative Repräsentationsmasszahl des Knochenmaterials aus dem Gräberfeld von Fonyód ist 0,j59- Dies bedeutet, dass nur 39 % gut erhalten bzw. zur vollen und ausführlichen Massauinähme, Untersuchung geeignet ist. Nach Altersgruppen ist die Verteilung des qualitativen Repräsentationswertes in den infantilen und juvenilen Gruppen den quantitativen Repräsentationswerten gleich. Bei den erwachsenen (23-60) Individuen ist die Verteilung nach Geschlechtern wie folgt: Tabelle 2. Repr. Männer Frauen Masszahl : Anzahl % Anzahl % 1,0 4 6,55 _ _ 0,7 6 9,85 10 23,25 0,5 11 18,03 8 18,60 0,2 33 54,09 12 27,90 0,0 7 11,47 13 30,23 Insgesamt: 61 99,97 43 99,98 VERTEILUNG NACH GESCHLECHT UND LEBENSALTER Von don 167 Individuen der untersuchten Serie *aren 49 Kinder, 14 Jugendliche und 104 Erwachsenen. Wir bestrebten die Bestimmung des Geschlechts und des Lebensalters, dieser beiden biologischen Grundcharalcteristika ait der Sorgfalt auszuführen, dass die erhaltenjn Ergebnisse die tatsächliche Lage widerspiegeln, deshalb geben wir in den Tabellen der individuellen Daten (Abschnitt II) auch die Bestätigung der Bestimmungen für beide Charakteristika an. Uber die Bestimmung des Geschlechts hinaus teilen wir auch die Sexual i aat ion der Individuen von der hyporferininen bis zur hypermaskulinen Form mit (-2, -1, 0, +1, +2). Im einleitenden Äbschnit-t beschrieben wir unser Verfahren, das wir in der Bestimmung des Geschlechts- und des Lebensalters verfolgten,so brauchen wir an dieser Stelle nicht darauf einzugehen. Für die Bestimmung des Geschlechts der Kinder bot sich keine Möglichkeit, so mussten wir uns lediglich auf die Bekanntgabe der Verteilung nach dem Lebensalter beschränken (Tab. 3). Aus der Verteilung geht hervor, dass 2d von aen Kindern der Altersgruppe Inf ans I und 21 der Altersgruppe Infans II angehören. Die Verteilung der Jugendlichen naen Geschlecht und Lebensalter ist in Tab. 4 enthalten. In die Juvenile Altersgruppe gehören insgesamt 14 Personen.Bei 12 Personen konnte das Geschlecht und bei 13 Personen das Lebensalter bestimmt werder. Das Mass der Sexualiaation der 7 Juvenilen Männer beträgt +0,62; das der 4 juvenilen Frauen -0,30. Die juvenilen Frauen neigen eher der Maskulinität zu. Die Verteilung der Erwachsenen nach Geschlecht und Lebensalter veranschaulicht Tab. 5. 61 von 104 Erwachsenen sind Männer (58,6 %) und 43 Frauen (41,4 %). Di* Werte,die die Sexualisation ausdrücken, sind in Tab. 6 angegeben. Von den 104 Erwachsenen ist der Sexualisationskoeffizient der 61 Mehner +0,78, - d.h. sie sind entschieden maskulinen Charakters. In der Verteilung nach Lebensalter is-c es charakteristisch, dass der Durchschnitt der Maskulinität in der adulten Altersgruppe zum Ausdruck kommt und mit dem fort s -ihr*, it enden Lebenselt r stets ausgeprägter wird. Die Unter-