Dr. J. Nemeskéri szerk.: Crania Hungarica 2/2. (Budapest, 1957)
2. Humerus -Tors ion. Die Torsion des Humerus ist bekanntlich ein Merkmal durch welches sich die Europäer grundlegend von den aussereuropäisohen Rassen unterschieden. Bei den Europäern beträgt sie um 160°»während sich die Primitivrassen mehr den europäischen Embryonen, bei denen die Torsion nur etwa 135° beträgt, nähert. Awaren 164,6° Franzosen 164,0° Schweden 163,9° Alamannen 157,3° Steizeitl. Schweden 151,5° 3. Cond^lo-Diaphysenwinkel. Dieser beträgt bei den Awaren im männlichen Geschlecht 80°, im weibliohen Gesohleoht etwa 86°. Each Martin betragen die betreffenden Mittelwerte für Schweizer 77,0° Bajuvaren 78,5° Alamannen 80,5° Die Einzelwerte verteilen sioh folgendermassen: M W 70° • • 79° 4 • 80° . - 84° 5 1 85° • • 89° 1 5 Hier liegt ein eindeutiger r wohl allgemein gültiger Geschlechtsuntersohied vor, der bisher nioht berücksichtigt wurde. 4. Der Capitodiaphysenwinkel beträgt bei den awarischen Männern 51,33°» ist also höher wie bei den Bajuvaren /49,7°/ und Alamannen /45°/. 5. Index der üiaphysenmitte. Er beträgt bei Männern 81,02, gleicht damit den Bajuvaren /80,7/ und weissen Amerikanern /81,6/ und ist bedeutend höher als jener der Alamannen /75/. ^*"' Einzelwerte verteilen sich folgendermassen: M W x _ 74 3 75 . 79 4 2 80 _ 84 7 1 85 - X 2 1 6. Der Sobustizitätsindex. Er beträgt bei den Männern etwa 20 und bei den Frauen 18. Die Verteilung ist folgende: M W X - 18,9 3 5 19,0 - 20,9 10 1 21,0 - X 1