Dr. J. Nemeskéri szerk.: Crania Hungarica 2/2. (Budapest, 1957)

chamaekonch x-75,9 2 mesokonch 76,0-84,9 10 6 hypsikonch 85,0-x 8 8 Die Orbitabreite ist mit den Mitteln 39,75 und 37,20 als gering zu bezeich­nen. Das Gleiche gilt von der Orbitahöhe mit 33 und 32 mm. Die Interorbitalbreite mit 23 und 21 ist dagegen verhältnismässig gross, während die Biorbitalbreite mit 97 und 92 mm den mongolischen Mittelwerten ent­spricht. 12. Der Nasen-Index. Der Nasenindex ist mit 48,73 und 51»25 im Mittelwert an der Grenze zwischen mesorrhin bis chamaerrhin zu bezeichnen. Es sind: M W leptorrhin . x-46,9 3 6 mesorrhin 47,0-50,9 13 1 ohamaerrhin 51,0-57,9 4 6 hyperchamaerrhin 58,0-x - 2 13. Der Nasendachwinkel beträgt bei den Männern im Mittel 57°, bei den Frauen 62°. Wir haben also bei diesen Awaren von einigen wenigen Frauen abgesehen, keineswegs kurze, breite Primitivnasen anzunehmen, sondern wie die stark vorgebauten Nasendächer und die kräftigen Spinae nasales beweisen,kur­ze aber stark vorstehende Nasen mit geraden Rücken, wie wir sie auch auf den Portraits von Turfan finden oder kurze Geiernasen, was durch den vielfach stark konvexen Nasenrüoken erwiesen wird. Die Einzelwerte verteilen sich folgender­massen: M W 48,0° - 55,9° 6 1 56,0° - 63,9° 4 5 64,0° - x 2 4 Es besteht also auch ein starker Geschlechtsuntersohied, der an anderem Ma­terial weiter geprüft werden sollte. 14. Der nasale Profilwinkel beträgt im Mittel bei bei­den Geschlechtern 86°. Die Einzelwerte verteilen sich, wie folgt: M W mesognath 80,0-84,9 7 2 orthognath 85,0-92,9 8 9 15. Sonstige Nasenmasse und Indices: Die abso­luten Nasenmasse entsprechen dem europäischen Durchschnitt und wollen in der Mittelwertstabelle nachgesehen werden. Für die drei folgenden Indices fehlen brauchbare Vergleichswerte:

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