Leitfaden über das Militär-Oekonomie-Verfahren der Stabs-offiziere der kaiserl. königl. Oesterreichischen Armee (Wien, Trieszt, 1821)
brauch nicht anwendbar, so geschieht deren Reinigung fol- gendermassen: Die Charpien, von welchen die Anzahl an 600 Pfd. schon als Maximum anzusehen sind, werden durch 24 Stunden in einer heißen Aschenlauge geweicht, dann mit reinen Wasser ausgewaschen und gereinigt, dannaufRohr- decken ausgebreiter, gut ausgetrocknet und sodann gezupft. Bey diesem Zupfen werden zugleich die ganz feinen von den gröber», und so auch die ganz unbrauchbaren von den guten abgesondert, welch erstere unter den Leinwand- Abfall versetzt werden. Diese gereinigte, so wie neu zuwachsendc Char- pie wird nicht in Verschlagen, oder Fässern aufbewahrt, sondern in einem geräumigen, und luftigen Orte, Schupfen oder Boden auf Rohrdecken ausgebreitet, und zur Abhaltung des Staubes mit Emballage bedeckt. Wenn ein Fluß in derNähe ist, so ist es am zweckmässigften, diese Reinigung daselbst vornehmen zu lassen. Mit den hierzu verwendeten Weibern der Militzer- Mannschaft kann ein mäßiger Taglohn behandelt, zum Laugenkochen ein unbrauchbarer Spitals-Kessel genommen, und zur ganzen Reinigung von 600 Pfd. Charpien z/8 Klafter weiches Brennholz verwendet werden.. Nachdem durch diese Reinigung ein Ther'l vom Gewichte verloren geht, die zu große, und unanwendbare auch unter dem Leinwand-Abfall versetzt werden müssen, so ist über diese Reinigung ein Kriegs - Commissa- riatisches - Certificat jenem der Tuchnässung ähnlichen zu verfassen, und hierin das Gewicht der in die Reinigung genommenen, jener der hieraus brauchbar erhaltenen, der unter den Abfall versetzten , und der ganz verloren gegangenen oder Schwendung auszuweisen. §. 375. Die in diesem Departement geführt werdende Protokolle sind eben dieselben wie im 5ten Departement, mit H V.d.Pflichten derStabs-Off.bey denMon.Oek.Commiss. 113 SBelcbe tyto* tocotle felfee» ä« fűi(téri