Zalai történeti tanulmányok - Zalai Gyűjtemény 35. (Zalaegerszeg, 1994)

VONYÓ JÓZSEF: Meskó pártja Zalában. Adatok a nyilasok Zala megyei szerepéről és társadalmi bázisáról (1933–35)

JÓZSEF VONYÓ: DIE PARTEI VON MESKÓ IN ZALA (DATEN ÜBER DIE ROLLE UND ÜBER DIE GESELLSCHAFTLICHE BASIS DER PFEILKREUZLER IM KOMITAT ZALA) (Zusammenfassung) Der Verfasser beweist, sich auf die Daten der 1934-er Munizipalwahlen und der 1935-er Parlaments wahlen stützend, dass in dem gegenebenen Zeitraum unter den Parteien vom national­sozialistischen Typ mit sehr gerringer Massenbasis nichtdie Sensenkreuzbewegung von Böszörmé­nyi die bedeutendste war, sondern die Ungarische Nationalsozialistische Bauer und Arbeiterpartei von Zoltán Meskó und die Ungarische Nationalsozialistische Partei von Graf Sándor Festetics. Andererseits stimmten 20% der zalaer Wähler auf die örtlichen Kandidat« von Meskó, während sonst im Land konnten die rechtsradikalen Parteien nue 3,5% der Stimmen erwerben — trotz der einschränkung ihrer Organisationsmöglichkeiten mit administrativen Mitteln durch die Regie­rung und die Landesverwaltung. Diese Unterstützung war im nordöstlichen Teil des Komitats in Umgebung von Zalaegerszeg und Zalaszentgrót am kräftigsten. Zum Erschliessen der Ursachen dieser Erscheiningung, bzw. der gesellschaftlichen Basis der Partei in Komitat Zala vergleicht der Verfasser die Komitaten Baranya, Fejér und Zala, sowie ihre gesellschaftliche und Besitzstrukturen. Als Ergegnis seiner Untersuchungen stellt er fest, dass die Mitglieder der Pfeilkreuzlerpartei hauptsächlich Armbauer waren. Die Kleinbauer hatten minderwertige Felder mit schlechter Fruchtbarkeit, deshalb waren sie zur Lohnarbeit gezwungen, aber sie hatten auf den Gross —und Mittelbesitzen wenig Arbeitsmög­lichkeit gefunden, und gerieten in eine aussichtslose Lage, deshalb waren sie geneigt radikale Ideen zu akzeptieren und Vertreter zu folgen. Die aufgeschlossenen Zalaer Daten, ohne Anspruch auf die Vollständigkeit, begründen die nuanciertere Formulierung bzw. die Änderung der früher gebildeten Bewertung über die ungari­schen rechtsradikalen Parteien und Bewegungen. Sie beweisen gleichzeitig, dass es möglich und notwendig ist, weiter zu forschen. Dazu stehen vielversprechende Quellenmaterialen in mehreren Provinzarchiven zur Verfügung.

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