Zalai történeti tanulmányok - Zalai Gyűjtemény 35. (Zalaegerszeg, 1994)

MOLNÁR ANDRÁS: Zala megye politikai viszonyai az 1840-es évek második felében

Tische erbetenen Gäste waren schon alle bey mir, als man M. Botka meldete. Ich liess ihn einladen. Er stellte sich hin, sagte aber nicht ein Wort, sah mir nun keck ins Gesicht! Als er so recht dre ist da stand, sagt ich ihm: Sie waren heute früh mit dem Magistrat wieder nicht hier; ich will Ihnen nur anzeigen, dass ich wirklich angekommen sey, Sie schienen dies, nicht gewusst zu haben, worauf er: ich gehe nun dorthin, vor dem ich Achtung habe!! worauf ich: Sie unerzogner gemeiner Mensch! Sagen Sie dies dem Grafen Festetics oder dem Obergespann? Der Graf Festetics sagt ihnen, dass ihm an ihrer Achtung nichts aber gar Nicht liege. Aber die Obergespann-Würde werden Sie Achten und wollen Sie nicht, so werde ich Sie lehren Achtung und Ehrfrucht vor demselben haben, reichen Sie ihre Resignation ein und jetzt hinaus! Der dumme Mensch gieng ins Caffesshaus und berieth sich, ob er mich fordern solle? aber ein Hochgelächter der Anwesenden war die Antwort. So wie ich später hörte, machten ihn die Stände selbst resignieren. Eine Episode fiel noch in meine Zeit, dass war der Tod des Erzherzogs. Joseph Palatins von Ungarn und die Wahl seines Sohnes Stephan an die Stelle seines erlauchten Vaters. Dass mit dem Tode des Palatines Erzherzog Joseph in den Augen All Jenen, denen Gesichtskreis weiter als Nasenspitze reicht, das Einverständnis zwischen Ungarn und Osterreich müssen wankend werden, war natürlich, denn aber dieser erlauchte hohe Herr, war der Beschwichtigende Vermittler für Ungarn in Osterreich und für Osterreich in Ungarn. Und aber ich, der in meinem Comitate die schreynendtsten Beweisse hatte von—wenn auch zu wider aus gerechten, doch gewiss unter 10 Fällen in neuren aus ungerechten Molinen entstehenden trotzigen Aufregungen, konnte sehr leicht auffassen, dass forbestehend Ruhe, ein schönes Gleichgewicht, schwer oder gar nicht wird - aufrecht zu erhalten sey — und die folgen zeigte, dass ich Recht hatte. Ehe der Landtag begann, beschäftigte die Wahl des neuen Palatins ganz Ungarns, also auch das Zalaer Comitat. Man hörte bald, dass man Oben Sn.KK Hoheit den Erzherzog Stephan im Plane habe zum Palatin wählen zu lassen und wirklich war es auch bald allgemein bekannt, dass er aber aus dieser Uhrsache eine Rundreise in ganz Ungarn, Kroatien und Slavonien machen werde. In einer kleinen Congregation 218 wurde die Beschlüsse über den Empfang des Erzherzogs besprochen und gefasst. Der Hauptzweck der Stände war hiebey, eine Demonstration gegen das Prinzip der Administratoren machen, obschon diese Stände gar nichts Neues in Ungarn Gewesen. Hier gab es kein anderes Mittel als Herrn Stände in ihren fantasien wie Kinder tändeln lassen. Muky Horväth war wieder der grosse Faiseyrden den Plan durchführen wollte, diese Gelegenheit zu benützen den Obergespann im Comitate wieder einzufüh­ren und zugleich die Administratorenschaft aufhören zu machen. Ich betrachtete die ganze Sache wie eine Kindertändeley. Man schrieb an den gewesenen Obergespann, ersuchte ihn um seine Gegenwart, ich aber schrieb an die Königliche HofCanzley, die dem Obergespann die gehörige ZML. kgy. jkv. 1847:2565. (Ez az 1847. augusztus 7-i közgyűlésén történt.)

Next

/
Thumbnails
Contents