A dél-dunántúli aprófalvak és szórványok település- és társadalomtörténete - Zalai Gyűjtemény 27. (Zalaegerszeg, 1987)

D-szekció - Halász Imre: Településszerkezet és iskolahálózat Zala megyében a Bach-korszak elején

IMRE HALÁSZ : SIEDLUNGSSTRUKTUR UND SCHULENNETZ IM KOMITAT ZALA ZUR ZEIT DER BACH-ÄRA ( Zusammenfassung ) Die Erziehungs- und kulturhistorischen Studien befassen sich immer wieder mit dem Thema, ob das vor dem mit dem Namen von József Eötvös gezeichneten Volksschulungsgesetz von 1868 bestehende Institutennetz den Bedürfnissen seines Zeitalters entsprach bzw. ob ein Anspruch auf die Entwicklung des Netzes bestand. Der Verfasser untersucht diese Frage innerhalb einer Verwaltungseinheit und vergleicht die Zahl der Schulen der vier Konfessionen (katolisoh, reformiert, evangelisch und israelintisch) mit der Zahl der bewohnten Siedlungen. Anschließend kommt der Verfasser zum Schluß, daß das Schulennetz im we­sentlichen den Bedürfnissen der Zeit und der hier lebenden Menschen entsprochen hat, das Institutennetz war aber in bestimmten Regionen des Komitats ungle­ichmäßig verteilt, was in erster Linie auf die Siedlungsstruktur zurückgeführt werden kann. Infolge des dichten Sieldlungsnetzes bedeutete die Entfernung zwischen fara und filia vielerorts kein Problem, nur in den dünner bevölkerten Gebieten. Das spiegelte sich auch im Anteil des Schulbesuches wider.

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