Közlemények Zala megye közgyűjteményeinek kutatásaiból - Zalai Gyűjtemény 21. (Zalaegerszeg, 1985)
Kapiller Imre: Adatok Zala megye felvilágosodás- és reformkori könyvtárának történetéhez. Pallini Inkey Ferenc bellicai könyvtára
megyeházában lévő javakat összeírják, a könyvtárból már csak a Skublics anyagot tüntetik fel. 34 Ez a nagyértékű gyűjtemény ezzel végképp eltűnik a szemünk elől. Ezek az adatok természetesen nem módosíthatják Fülöp Géza a bevezetőben idézett sommás ítéletét, de talán kicsivel hozzájárulnak az e rétegről, annak kulturális életéről alkotott, ma még meglehetősen sematikus és homályos képünk árnyaltabbá tételéhez. IMRE KAPILLER DATEN ZUR GESCHICHTE DER AUFKLÄRUNGSUND REFORMZEITLICHEN BIBLIOTHEKEN IN DEM KOMITAT ZALA (Resümee) In den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts zogen sich mehrere bedeutende Ansätze im Kulturleben des Komitattes voll. Aus ihrer Reihe erhebt sich die Bewegung, die vom László Festetics ausging und die Errichtung einer öffentlichen Bibliothek beabsichtigte. Neben kleineren und grösseren Anbietungen und Spenden gelangen in dieser Zeit auch zwei bedeutende Sammlungen in die komitatliche Verwaltung. Im Jahre 1831 gab Károly Skublics seine Bibliothek über, dann im 1837 kam der Nachlass von Ferenc Inkey von Pallin in Besitz des Komitates. Über die Skublics-Sammlung erschienen im Laufe der Zeit mehrere Publikationen, demgegenüber ist der Inkey-Nachlass bisher der Aufmerksamkeit der Forscher entgangen. Vier Inventare wurden im Verlauf 25 Jahre zwischen 1825 und 1854 von diesem Material aufgenommen. Die in verschiedenen Zeitpunkten gemachten Koskriptionen geben uns die Möglichkeit die Änderungen des Bestandes zu untersuchen. Nach der ersten Konskription enthielt die Sammlung insgesammt 1688 Bände. Bedeutenden Teil des Materiales (180 Bände) stellen die Werke der römischen und griechischen Autoren dar, den grössten Teil aber representiert die neuzeitliche bzw. zeitgenössische Literatur. Meiste Bücher stammen von französischen und deutschen Verfassern. Wir finden in der Sammlung die Werke von Voltaire, Diderot und Rousseau, die Bände der Grossen Enzyklopedie fehlen auch nicht. In der Reihe der deutschen Arbeiten stehen die Bücher von Goethe, Schiller, Lessing, Herder und anderen. Die Zusammenschreiber fanden nur sechs Bände, deren Sprache, Verfasser ober Objekt auf Ungarn bezüglich ist. Bis 1845 lag die wertvolle Buchsammlung in Kisten zusammengendrückt und nur in diesem Jahr wurde sie in Schränke gestellt, doch nicht für die Öffentlichkeit eröffnet, sondern im Archiv bzw. in Lager des Prozessmateriales bewahrt. Im Jahre 1854 verlangte die Tochter des Erbsetzers, Karolina Inkey die Sammlung von dem Komitatsvorgesetzten zurück, und als Ergebnis langer Prozedur bekam sie die Bücher. Damit entschwindet diese in seiner Zeit bedeutende Bibliothek unserem Blicke. 4 Z. m. L. IV. 1/gg. 1861. sz. n.