Közlemények Zala megye közgyűjteményeinek kutatásaiból - Zalai Gyűjtemény 18. (Zalaegerszeg, 1983)

Tar Ferenc: Bulla Béla

Das Jahr 1928—29 verbrachte er als staatlicher Stipendiat an der Universität von Berlin, als Mitglied des Collegium Hungaricum's. Nach Hause zurückgekehrt wurde er ab 1. September 1929 Professor des Geographischen Instituts der Buda­pester Universität. Bis 1962, dem Ende seines Lebens, unterrichtete er hier die Stu­denten der Geographie an der Universität. Von seinem wissenschaftlichen Werken hebt sich die im Jahre 1947 mit Tibor Mendöl gemeinsam geschriebene „Geographie des Karpatenbeckens", der im Jahre 1954 erschienene II. Band von „Allgemeine Naturgeographie" und die 1962, vor sei­nem Tode erschienene „Ungarns Naturgeographie'*, hervor. Ausser der Wissen­schaft der Geographie befasste er sich in erster Linie mit Geomorphologie. Er er­reichte bedeutende Ergebnisse im Gebiet der Untersuchung der Lössgenetik. der Flussterrassen, der Abrasion und der Pleistozän Perioden. Er arbeitete die Grund­lagen der neuen klimatischen Geomorphologie aus, und war einer der Ersten in der Ausarbeitung der Theo ie des tropischen Abrazion. Er leistete nicht nur im Gebiet der Pädagogie und Wissenschaft hervorragende Arbeit. Er tat auch viel für die Popularisierung der Geographie. Er hielt zahlreiche Vorlesungen an der Freien Universität und auch im Rundfunk. Béla Bullás Name bezeichnet eine Epoche in der ungarischen Geographie. Sein früher Tod bedeutete einen grossen Verlust für die ungarische und internationale Geographie. Durch seine Schüler und wissenschaftlichen Werke wird jedoch seine Wirkung noch lange Zeit geltend bleiben.

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