Petánovics Katalin: A Festeticsek balatonkeresztúri uradalmának kontraktusai 1772-1793 - Zalai Gyűjtemény 17. (Zalaegerszeg, 1981)

13. Deutscher Auszug — Német kivonat

b. Unregelmäßig einkommende, schwankende Summen stammten aus Quellen, die von der Nachfrage (Pottaschesieden), de Ertragsfähigkeit der Bäume (Eicheln, Galläpfel) und der Qualität des vorhandenen Baumbestan­des (Material für verschiedene Handwerke) abhingen. c. Zur dritten Gruppe gehörten die mit Arbeitern abgeschlossenen Verträge. Die drei genannten Vertragsarten haben dreierlei Inhalt. Feudalen Charakter trägt das aus dem Nutzungsrecht stammende Einkommen, Einnahmen aus dem Absatz von Produkten sind bereits ein kapitalistischer Nutzen der zur Warenproduktion übergehenden Wirtschaftsweise und schließlich entsprechen auch die zur dritten Gruppe gehörenden Verträge kapitalistischen Methoden, werden doch Arbeitskraft und Können von zum größten Teil besitzlosen Kätnern zur Durchführung von gewissen landwirtschaftlichen und hand­werklichen Arbeiten (Weinbau, Ernte, Bauarbeiten, Ziegelformen, Erdar­beiten) gepachtet. Der sich in den Verträgen widerspiegelnde Doppelcharakter, zum größten Teil Basieren auf noch feudalistischen Abgaben (Frondienst), aber schon Streben nach Kapitalisierung (Lohnarbeit) war nicht nur für die Güter von Festetics, sondern allgemein für die Betriebsorganisation der ungarischen Großgrundbesitze als Ganzes charakteristisch.

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