Közlemények Zala megye közgyűjteményeinek kutatásaiból - Zalai Gyűjtemény 16. (Zalaegerszeg, 1981)
Sárkány József: Képelemzés. Szobotka Tibor: Matróz
Sík Csaba. 1972. Rend és kaland. Magvető Kiadó, Bp. Szabó Júlia, 1971. A magyar aktivizmus története. Akadémiai Kiadó, Bp. Szobotka Imre, é. n. Önéletrajz, napló. Kézirat, Bp. Guyon-köz 4., özv. Szobotka Imréné. Varga N. Miklós, 1973. „Szobotka Imre kiállítása a Galleria dell'Incisione"-ben katalógus, —• előszava. Galleria dell'Incisione Milánó. JÓZSEF SÁRKÁNY: Gemälde-Analyse Imre Szobotka: MATROSE 1916 Zusammenfassung Imre Szobotka, einer der weniger bekannten, nicht entsprechend geschätzten Künstler der ungarischen Malerei des XX. Jahrhunderts wurde am 3. September 1890 in Zalaegerszeg geboren. Er war einer jener ungarischen Maler, die die Bedeutung der modernen künstlerischen Bewegungen erkennend, deren revolutionäre Prinzipien annahmen und bekannten und durch ihre Tätigkeit mit der zeitgenössischen europäischen Kunst Verbindung schaffend, mit ihren Werken zu der Entwicklung der gesamten und der ungarischen Kunst beitrugen. Imre Szobotka verdingte sich in 1912 zu der kubistischen Bewegung, ist aber schon im nächsten Jahr ausstellender Künstler des Salon des Indépendants und seine Werke erregten auch Guillaume Apollinaire's Aufmerksamkeit. Seine schön beginnende künstlerische Karriere werde aber vom Ausbruch des Ersten Weltkrieges unterbrochen. Als Staatsbürger eines feindlichen Landes wird er in der Bretagne interniert von wo er erst in 1919 freigelassen wird. Hier in der „nervenzermalmenden Mühle" des Internierungslagers schuf er in 1916, im kuboexpressionistischen Stil sein Gemälde „Matrose" an welchem sich im Interesse des expressiven Inhaltes des Bildes die individuelle Anwendung der Prinzipien des Kubismus über Raum, Form, Farbe, Dynamik verwirklicht. Dieses Werk, eine „Botschaft an die Lebenden", wendet das Signalsystem, die Struktur des Gemäldes an, zur Speicherung der Informationen. In der Studie versuchte ich durch das Lesen der Signale die Botschaft zu lösen, und der Elfolg kann natürlich — sich aus dem historischen Charakter des Werkes ergebend, — nicht vollkommen sein. Wir können aber feststellen, daß das Gemälde als Kunstwerk, als Ergebnis künstlerischen schaffender Tätigkeit, die Umstände und den Vorgang, sogar die Aufgabe seiner eigenen Entstehung enthält.