Közlemények Zala megye közgyűjteményeinek kutatásaiból - Zalai Gyűjtemény 16. (Zalaegerszeg, 1981)
Petánovics Katalin: A gyermek élete egy summás faluban
Többször idézett irodalom Kresz Mária: A hagyományokba való belenevelődés egy parasztfaluban (In.: Néprajzi Tanulmányok. Szerk.: Ortutay Gyula) Bp. 1949. Némelh Imre: A felnőtté avatás ritusai a Kisalföldön Arrabona 1966. Rövidítés : Ethn.=Ethnographia N. É.=Néprajzi Értesítő KATALIN PETÁNOVICS: Das Leben des Kindes in einem Gedingarbeiter-Dorf Zusammenfassung In der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts siedelte Kristóf Festetics das Instleute-Dorf Vállus an. Aus dem Instleute-Dorf wurde gesetzmäßig eine Geclingarbeiter Siedlung, ihre Bewohner verdienten jährlich 4—6 monatelang ihr Brot auf fremden Gütern. Die Frauen hatten zu Hause das Stückchen Land, — Weinberg, und die in Anteil übernommenen Mais oder Rübenfelder zu bearbeiten. Unter solchen Umständen hatten auch die Kinder einen wichtigen Teil in der Arbeitsverteilung der Familie, eine viel wichtigere, als Bauernkinder ähnlichen Alters, die über Land verfügten. In den ersten Jahrzehnten des Jahrhunderts gingen 9—10 jährige Kinder für Geld jäten in den Weingärten des Gutsherrn oder wohlhabenderer Leute. Zu Hause, im selben Alter, versorgten sie selbständig die Tiere, lernten hacken, seilen, die Jungen auch pflügen. Im Alter von 13 Jahren verdingten sich die stärker gewachsenen Mädchen auf die Landgüter als Garbenbinder, die 18 jährligen Jungen als Mäher. In die Schule gingen sie hauptsächlich im Winter, im Herbst und im Frühling nur hie und da, da arbeiteten sie schon auf den Feldern. Wenn auch ihr theoretisches Wissen gering war, kannten sie die Natur umso besser, aber das war doppelten Aspektes: der eine war die erkennbare, sehbare Realität, der andere sich wandelnd, unerkennbar, in die Sphere der Glaubenswelt gehörend. Die Arbeit, der selbständige Brotverdienst, die Erfahrungen des gemeinsamen Lebens mit Fremden in einen Stall gesperrt, reiften sie rascher zu Erwachsenen, als die bodenbesitzenden, in ihrem Dorf gebliebenen Kinder. Bei der Arbeit verteidigten einander die aus einem Dorf stammenden Kinder, auf dem moralischen Grund ihres Dorfes gegen die Anderen; zu Hause machten sie ebenfalls gemeinsam ihre bei der Arbeit verschafften freieren Rechte geltend. КАТАЛИН ПЕТАНОВИЧ: Жизнь ребенка в деревне сельскохозяйственных рабочих-артельщиков Аннотация Во второй половине 18-го столетия Крнштоср Фештетич заселил батрацкую деревню Валлуш. Батрацкая деревня закономерно превратилась в деревню артельщи-