Vízügyi Közlemények, 2003 (85. évfolyam)

3. füzet - Borza T.: A Körös-toroki Tisza-kanyar rendezése

A Körös-toroki Tisza -kanyar rendezése 467 The third construction phase was split into two parts, as there is an earthen groin pro­truding into the regulated arching line to about 10 m distance, which consists of hard and compacted materials (Figure 7). Thus in the present state the planned arching line could only be constructed, down to the lower inflection point (Phase lli.B). with considerable dredging and earth-moving work. The technical design of this section was made (Table II) and the respective quantities were calculated for an "immediate" alternative. The effect of this Phase 111.A protection work would, together with the forces of the river, considerably reduce the material quanti­ties of construction phase 11 I B. The actual construction works, which will be needed in Phase III. В will be determined after having the results, the development of the river bend, of Phase III.A evaluated. The final result will not deviate from the originally planned arch­ing line of the protection work. # * * Bereinigung der Theib-Krümmting bei der Körös-Mündung von Ing. Tibor BORZA Die Einmündung eines Nebenflusses ist günstig, wenn sein Stromstrich sich demjeni­gen des Vorfluters, undzwar womöglich am Scheitelpunkt des letzteren, tangential anschmiegt. Die Mündung des Flusses Hármas-Körös in die Theib wird dieser Anforderung nicht gerecht (Bild /). Das Hauptziel der 1997 begonnenen Bereinigungsarbeiten an der Miindund­ungsstrecke der Körös ist die Erzielung solcher Strömungsverhältnisse, bei welchen die Prozesse der Stromstrich-Veränderungen auch bei veränderlichen Wasserständen der Theiß und der Körös reguliert werden. Die bedeutende Erosion des linken Ufers der Flußstrecke sollte aufhören und eine entsprechende Standfestigkeit desselben soll gewährleistet werden. Das Strandplateau bei Csongrád soll erhalten bleiben, wobei aber auch die vorsch­riftsmäßige Breite der Fahrrinne zu gewährleisten ist. Der für die Bereinigung der bei der Körös-Mündung befindlichen Theißkümmung 1997 erstellte Programmplan berücksichtigte die Aussagen des zu diesem Zweck mit beweglichem Flußbett durchgeführten hydraulischen Modellversuches, laut welchem die Verwirklichung der vorgesehenen Regulierung in vier technischen Phasen zweckmäßig wäre (Bild 2). Bis zum Jahr 2002 wurden davon die Phasen I. II. A und II. В durchgeführt. Außerdem wurde, infolge eines technischen Notzustandes, auch eine teilweise Mittelwasser-Sicherung der Phase II A durchgeführt (Bild .?). Die Auswirkungen der großen und andauernden 1 lochwässer der nahen Vergangenheit (Bilder 4 und 5) haben bewiesen, daß das bereits während der Bauphase II. A fertiggestelte Uferschutzbauwerk im Rahmen der III. Phase bis zur unteren Inflexion verlängert werden muß (Bild 6). Der Beginn der III. Phase kann u.a. infolge der Tatsache nicht weiter hinaus­geschoben werden, daß flubabwärts von der in der Phase II. A geschützten Flußstreckc das linke Ufer von den Niedrigwässern auch weiterhin ausgekolkt, von den maßgeblichen Hochwässern aber abgerissen wird. Infolge dieser Prozesse kann festgestellt werden, daß das Konkavufer in der Umgebung von Fkm 243 sich bereits ein bißchen hinter die sich dem schon gesicherten Flußabschnitt anpassende Regulierungs-Bogenlinie verschoben hat. Bauphase III wurde in zwei weitere Phasen unterteilt, weil die zwischen den Querschnitten Fkm 242,330 und 242,617 befindliche, in den Regelungsbogen um et. va 10 m hineinragende „Erdnase" aus bindigem, dichtcn und hartem Material besteht (Bild 7). Für die Errichtung der geplanten Regulicrungsbauwerke wäre zwischen Fkm 242,617 und der

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