Vízügyi Közlemények, 2003 (85. évfolyam)

1. füzet - Rövidebb tanulmányok, közlemények, beszámolók

A félszínsüllyedés hatása a Közép-Tisza hidrológiai viszonyaira 157 rising of its storage capacity) should be secured and it must be maintainable by minimum further work. The narrows and bottlenecks of the flood-channel should be eliminated following a rigorously set schedule. The second element of the solution is to make emergency flood storage basins of the flat parts of the basin, along the so called low-floodplain. This storage scheme would facilitate the re-launching of the natural river-valley sedimentation processes. Nevertheless the rate of these processes will be lower than what could be achieved by complete replacement of the main levees. One should also consider the reconstruction of some of the meander bends, which existed before the regulation works, within the wider floodplain and operate them as emergency flood-storage schemes. Having the active river-training halted the meandering pattern would be anyway re-established by the river proper, if the floodplain is wide enough. The rapid conveyance of flood waves would necessitate the establishment of meadows and grass lands, that can be considered hydraulically smooth land use forms. The maintenance of these grass lands shall be, however, a continuous activity. + * * Auswirkung der Geländesenkung auf die hydrologischen Verhältnisse der Mittleren Theiß von Dr.-Geophys. Gábor TIMAR Die im Einzugsgebiet der Theiß während des 19. Jh. und am Anfang des 20. Jh. durchge­führten üewässerregulierungen haben unter ganz anderen Umweltbedingungen stattgefunden, als die heutigen. Einige, für das Hochwassergeschehen wichtige Bedingungen haben sich zwar größtenteils unabhängig von den Maßnahmen der Gewässerregulierung, doch aber infolge an­thropogener Eingriffe verändert. Bei der Erstellung der Regulierungpläne konnten natürlich keine Prozesse berücksichtigt werden, die damals nicht einmal begonnen haben. Heutzutage wird die Hochwasserstrategie des Theiß-Gewässersystems wieder überprüft, wobei auch die folgenden Prozesse berücksichtigt sein sollten: Im Flachlandteil des Einzugsgebietes wurde die Schichtenverdichtung und infolgedessen die räumlich veränderliche Senkung der Bodenoberfläche durch die Gewinnung des artesi­schen Wassers und der Kohlenwasserstoffe in bedeutendem Maße beschleunigt. Im bergigen und hügeligen Teil des Einzugsgebietes kam es zu einem bedeutenden Rück­gang der Waldflächen, was zur Beschleunigung des Hochwasscrabflusses führt und das natür­liche Gleichgewicht der Feststoffbeförderung der Flüsse stört. Infolge der letztgenannten Störung sowie der nun schon fehlenden natürlichen, sich durch Formänderungen realisierenden Anpassungsfähigkeit des Flusses kommt es zur Auflandung, die durch die Hoch wasserschutzdeiche gerade auf das Deich vorland beschränkt werden. Infolge Verkrautung, Bewachsung und anthropogener Bebauung des Deichvorlandes hat dessen hydraulische Glattheit beträchtlich abgenommen. Bei der Stadt Szolnok konnte die Theiß im Jahre 2000, bei ähnlichem Wasserstand, einen um 200 m\s 1 niedrigeren Abfluß führen, als 1970 (Bild I). Es fragt sich, was die Ursache der Wasserstandserhöhung gewesen ist. Eine Verminderung der Wasserführungskapazität auf der Schlüsselkurve um etwa 100 m\s~' ist mit einer dichteren Bewachsung des Deichvorlandes unveränderten Ausmaßes, bzw. mit der damit einhergehenden Venjiinderung der hydraulischen Glattheit und der während der letzten 3 Jahre stattgefunden Auflandung zu erklären. Die restli-

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