Vízügyi Közlemények, 2001 (83. évfolyam)

3. füzet - Alžbeta Stančiková: A Duna szabályozása

A Duna szabályozása 471 wurde, von ihren Verfassern früher in unserer Zeitschrift Vízügyi Közlemények besprochen ( Rákóczi 1993, Goda 1995, Neppel-Somogyi-Domokos 1999, Stánescu-Ungureanu-Domokos 1999). Die vorliegende Studie schließt sich diesen Besprechungen als fünfte an. Ihre Verfasserin war die Koor­dinatorin des Projektes Nr. 6.2, „Regulierung des Donaubettes" der Zusammenarbeit. Die Ergebnis­se dieses Projektes sind im zu Bratislava, im Jahre 1999 erschienenen Folgeband Nr. V/3 zur Do­naumonographie zusammengefaßt worden {RZD 1999). Diese gemeinsame Arbeit der Experten von 13 Ländern ist seit dem Erscheinen des grundlegenden Werkes von Tory (1952) der erste Ver­such , die Fragen der Flußregulierung der ganzen Donau zusammenzufassen. Eingangs bietet die Studie einen historischn Überblick über die Donauregulierung und de­finiert sodann die Ziele und Mittel der Hoch-, Mittel- und Niedrigwasserregulierung. Daruf folgt — als ein Auszug des Folgebandes RZD (1999) — die Bekanntmachung der an der Donau bis heute durchgeführten Maßnahmen der Flußregulierung. Die Maßnahmen der Hochwasserregulierung und des daran anknüpfenden Hochwasser­schutzes wird, anhand herausgegriffener Beispiele, mit den Bildern 1 und 2 veranschaulich. Dabei wird auf die z. Z. offenen Fragen hingewiesen, welche dadurch ausgelöst wurden, daß im Laufe derZeit sowohl die maßgeblichen Abflüsse, als auch die Konzeptionen des Hochwasser­schutzes geändert wurden. Beispiele für die Mittelwasserregulierung bzw. für deren Bauwerke werden in den Bildern 3 bis 6 gezeigt. Die als Basis für ihre Bemessung dienenden maßgeblichen Abflüsse an der Donaus­trecke oberhalb der kroatisch/jugoslawischen Grenze sind in Tabelle 1 zusammengefaßt. Die Studie weist daraufhin, daß der maßgebliche (Bemessungs-) Abfluß anfangs an den verschiedenen Don­austrecken bzw. in der verschiedenen Anrainerstaaten unterschiedlich definiert wurde. Die für eine ungestörte Schiffahrt und Eisableitung sorgende Niedrigwasserregulierung bildet i.a. ein unerläßliches ergänzendes Element der Mittelwasserregulierung. In der Studie werden einige kritische Abschnitte der Donau charakterisiert (Bild 7), die an denselben - unter Berücksichtigung der von der Donaukommission vorgeschriebenen Regulierungs-Niedrigwas­serstände (Tabelle II) — errichteten Anlagen (Bild 8) geschildert, mit deren Hilfe der wünschens­werte Zustand des Niedrigwasserbettes an den meisten Stellen allmählich erfolgreich angenä­hert werden kann (Bilder 9 bis II). Die Verbesserung des Flußbettes erreicht jedoch nicht im­mer das erwünschte Maß: z.B. informiert Tabelle III über die Anzahl der Tage mit ungenügender Wassertiefe an der Donaustrecke zwischen Kelheim und Bazias, während des Jahrzehntes 1981-1990. An den Stromstreken, wo die Voraussetzungen einer ungestörten Schiffahrt allein mit den Maßnahmen der Niedrigwasserregulierung nicht gewährleistet werden können, kann dieses Ziel nur mit der Errichtung von Staustufen erreicht werden. Über die an der deutschen und österreichischen Donaustrecke bestehenden und geplanten Staustufen informieren die Bilder 12 und 13 sowie Tabelle IV. Die an die Donau anknüpfenden - die Möglichkeiten der Schiff­fahrt ebenfalls wesentlich erweiternden — drei großen künstliche Wasserwege sind: der Main­Donau-Kanal in Deutschland (Bild 14). der Donau—Theiß-Dunau-Kanal in Jugoslawien sowie der Donau-Schwarzes Meer-Kanal in Rumänien. * * * Регуляция русел р.Дуная Др. Элизабета СТАНЧИКОВА, дипл. инженер. PhD Сотрудничество придунайских стран в рамках Международной Гидроло­гической Программы ЮНЕСКО началось в 1971 году (Domokos 2001). Число

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