Vízügyi Közlemények, 1999 (81. évfolyam)

4. füzet - Kisházi Péter Konrád: Izotópos sűrűségmérők kalibrálásának minőségcentrikus új eljárása

Izotópos sűrűségmérők kalibrálásának minőségcentrikus új eljárása 673 Das entwickelte neue Kalibrierungsverfahren kann mit folgenden Eigenschaften charakterisiert werden: - es setzt eine statistisch bewertbare Anzahl von Experimenten voraus, - die Kalibration erfolgt mit annähernd demselben Stoff, für welchen das Gerät eingesetzt wird, - der veränderliche Feuchtegehalt der Böden wird berücksichtigt, - das Verfahren beinhaltet einen Kalibrationspunkt, welcher in meßmethodologisch exakter Weise zu einer beliebigen Zeit nachvollzogen werden kann, um die eventuelle Notwendig­keit einer neuer Kalibirierung beurteilen zu können, - das Verfahren reproduziert wahrheitsgetreu die Meßgeometrie des Geländes und - minimalisiert die Randstörungen. Für sämtliche Raumgewichte und Messungsfälle (d.h. für Lattensonde sowie Tiefsonde ohne und mit Futterrohr) werden folgende reduzierte Impulswerte ermittelt: reduzierter Impuls = Imp( 1+0,0012 w). Die Kalibrierungsgleichung ergibt sich dann in folgender Form: p = b- m' mpul s C+0.0012 w) Die Ergebnisse unserer während der Periode März—April 1999 durchgeführten Messungen werden in Bild 2 vorgeführt. Nach den /t=15 Experimenten wurden in allen drei Fällen praktisch dieselben statistischen Pa­rameter erhalten. Der Korrelationskoeffizient war £=0,998 und die Streuung der Abweichungen lag bei a=0,019 g.cirT 3. Die Annehmbarkeit der Streuung kann, mit Hilfe der aufgrund des in der Praxis gewöhnlich angewendeten ±2 a Wertes erstellten Tabelle I beurteilt werden. Einige, aus der unter Ausschaltung des Effektes von „w" durchgeführten Bewertung gewonnene charakteristische Daten werden in Tabelle II mitgeteilt, wogegen die Meßpunkte und die Regressionskurven in Bild 3 dar­gestellt sind. Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß das beschriebene — im bodenmechanischcn Laboratorium der Wasserwirtschaftsdirektion Körös-Gegend (KÖVIZIG) entwickelte — Kalibrati­onsverfahren in seiner gegenwärtigen Form zwar aufwendig ist, doch liefert es zuverlässige Ergeb­nisse und ermöglicht die Wahl des optimalen Zeitpunktes einer Neukalibrierung, bzw. im günstigen Fall mag eine einzige Kalibrierung eines bestimmten Isotopenpräparats ausreichen. Unser Verfahren beweist die Notwendigkeit einer vom Wassergehalt abhängigen Korrektion der beobachteten Impul­se sowie auch die Anwendbarkeit einer Tiefsonde ohne Futterrohr. Die mit Isotopeinsatz durchgeführte Bodendichtemessung spielt sowohl in der bauindustriellen Qualitätsprüfung als auch bei den Entscheidungen der Wasserschaden-Bekämpfung eine maßgebli­che Rolle, haben ja die infolge ungenauer Kalibration ermittelten ungenauen Meßergebnisse schwer­wiegende Rechtsstreite, finanzielle Ansprüche und Schäden zur Folge. In Anbetracht all dessen kann das vorgeführte Kalibrationsverfahrcn fur die Anwendung in weitem Kreise empfohlen werden. Der aufwendigste Arbeitsprozeß des Verfahrens ist die Herstellung einer homogenen Boden­probe, die nicht nur manualiter durchgeführt, sondern auch mechanisiert werden kann. Die dafür ein­setzbare Zielmaschine ist theoretisch bereits entwickelt worden und kann, von den wirtschaftlichen Bedingungen abhängig, jederzeit hergestellt werden.

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