Vízügyi Közlemények, 1990 (72. évfolyam)

3. füzet - Kovács Árpád-Hernády Alajos: Eutróf tavak üledékének fizikai-kémiai kezelése

260 Kovács A. és Hernády A. time of 300—1000 h km 2. Costs may vary between 3—15 10 6 Ft km 2 according to the size of the treatment. Duration of the treated conditions is a function of the plant nutrient load. This lasted from 4 to 10 years in case of the lakes in Transdanubia. * * * Physisch-chemische Behandlung von Seesedimenten von Dipl.-Chemieing. Árpád KOVÁCS und Dr.-Ing. Alajos HERNÁDY Bei der Wiederherstellung, Regenerierung von Rückhaltebecken und Fischteichen wird das Seebettsediment i.a. beseitigt. Die Verfasser sind der Ansicht, daß diese Beseitigung nur dort notwendig ist, wo der aquatischer Lebensraum bedeutend vermindert wurde. Ist eine Erhöhung der Wassertiefe nicht notwendig, so wird anstatt Sedimentbeseitigung eine entsprechende Behandlung des Sedimentes empfohlen. Bild 6 zeigt die Prinzipskizze einer Einrichtung für Sedimentbehandlung, während Bilder 12 und 13 tatsächlich funktionierende Einrichtungen zeigen. Mit Hilfe des durch die Wasserwirtschaftsdirektion Süd-Transdanubien entwickelten Verfah­rens kann die Fähigkeit des Bettsediments zur Bindung der Pflanznährstoffe wiederhergestellt, also die innere Belastung vermindert werden. Gleichzeitig mit der inneren Belastung kann einer Wuche­rung der Wasserpflanzen und einem daraus folgenden Fichsterben vorgebeugt werden. Eine Regelung des Nährstoffumsatzes von veralteten Fichteichen und Totarmen kann über die geschilderte physisch-chemische Behandlung des Bettsedimentes erzielt werden. Das Verfahren wird anhand seiner Anwendung auf den See von Orfü (Bild 7) vorgeführt. Der Lageplan des Sees bzw. seine voneinander abweichenden Wassergüte-Regionen werden in Bild 9, die zeitlichen Veränderun­gen seiner Wassergüte in Bild 8 gezeigt. Ergebnisse der Wassergüteuntersuchungen werden in Tab. I, diejenige des Bettsediments aber in Tab. II mitgeteilt. Die Wassergüte solcher Seen für Rekreation kann über die Erhöhung der Pflanznährstoff­Bindefahigkeit ihres Bettsedimentes erheblich verbessert werden (Bild 10.). Die Behandlung der Seen nimmt 300 bis 1000 h-km 2 in Anspruch. Die Kosten der Behand­lung liegen, in Abhängligkeit vom Behandlungsgrad, zwischen 3 und 15 Mio Ft-km Die Dauer­haftigkeit der Wirkung der Behandlung ist vor allem von der äußeren PflanznährstofTbelastung abhängig und liegt bei den Seen im ungarischen Transdanubien i. a. zwischen 4 und 10 Jahren.

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