Vízügyi Közlemények, 1988 (70. évfolyam)
1. füzet - Józsa Ildikó-Stelczer Károly: A görgetett hordalékhozam számítása
68 Józsa I.-Stelczer К. Dei Verfasser vertreten die Meinung, es sei immer zweckmäßig, die Geschiebefracht in Querschnitten zu ermitteln, in welchen regelmäßige Abflußmessungen stattfinden. Die empfohlenen Abstände zwischen den Meßsenkrechten sind in Tabelle I. angegeben. Das vorgeschlagene Berechnungsverfahren kann nur bei hydraulischrauher Flußbettsohle angewandt werden (Gl. (5) ). Die virtuelle Fortbewegungsgeschwindigkeit (u h v) kann mit Hilfe der Gleichung (7) ermittelt werden, worin v t die Sohlengeschwindigkeit des Wassers, u f o die nach Gl. (8) berechnete kritische Sohlengeschwindigkeit bedeuten und b eine vom zustand des Bettmaterials abhängige Konstante ist. Des Wert des spezifische Dichte des sich bewegendes Geschiebes liegt zwischen 0 und 1,00 und wird durch das Verhältnis zwischen tatsächlicher Sohlengeschwindigkeit und kritischer Sonlengeschwindigkeit bestimmt (Bild 2). Schließlich zeigen die Verfasser ein Zahlenbeispiel für ihr Verfahren. Die Grundlage der Berehnung bildet die Abflußmessung, welche im Donauquerschnitt Nagybajcs am 12.11.1975, bei äußerst niedrigem Wasserstand durchgeführt wurde (Bild 3).Der Verlauf der Berechnung, für welche auch ein Rechnerprogramm erstellt wurde, kann anhand des Bildes 4. bzw. der Tabelle II. verfolgt werden. Die Verfasser machen darauf aufmerksam, daß auch die Berechnung zum Ergebnis führte, daß das Geschiebe sich nicht im teiefsten Punkt des Querschnittes bewegt hatte, obwohl der Wert der Geschiebebewegungskraft dort am größten ist, sondern - im Einklang mit den Meßergebnissen in geringeren Tiefen.