Vízügyi Közlemények, 1985 (67. évfolyam)

1. füzet - Lovertity Zsigmond-Wisnovszky Iván: Csőcsatornák felújítása és rekonstrukciója

48 Lovrelity Zs. és Wisnovszky I. Erneuerung und Rekonstruktion von Rohrkanälen von Dipl.-Ing. Zsigmond LOVRETITY und Dr.-Ing. Iván WISNOVSZKY Eine der Folgen der Städteenwicklung ist in vielen Fällen eine Unzulänglichkeit der Transport­Fähigkeit des Abwasser-, des Niederschlags- oder des Mischkanalisationssytems. Bei unzulänglicher Kapazität empfehlen sich drei Lösungswege: - Erhöhung der Kapazität des Niederschlagswasserkanals bei gleichzeitiger Errichtung eines Speichers, - Erhöhung der Kapazität des Mischkanalsystmes mittels Erhöhung der Anzahl oder der Abmessungen der Überlaufe, - Errichtung eines Parallelkanals. Zusammen mit den oben angeführten Maßnahmen wird meistens auch eine Rekonstruktion des alten Kanals benötigt. Zur Rekonstruktion ist eine Erkundung des Zustandes des Kanals unerläßlich. Die Verfasser besprechen die Methode der modernen Kanalerschließung mittels indu­strieller Fernsehkamera (Bild 1.) und weisen auf die Nützlichkeit der Radar-, der gravimetrischen sowie der infraroten Aufnahmen hin. Auch auf die Methoden und Geräte der vorangehenden Reinigung von Kanälen wird eingegangen. Von de Rekonstruktionsmethoden (Tabelle I.) werden das ungarische Patent für Zweikompo­nenten-Kanalrekonstruktion SUPERAQUA sowie die Methode TÄTE beschrieben, wobei die innere Rohrwandung mint Zementmörtel belegt wird (Bild 2.). Es wird beschrieben auch die Rohrfütterung mit hartem KunststofT(Bild 2.) sowie die ihrer Anwendung vorangehenden technolo­gischen Berechnungsmethoden (Tabelle II). Schließlich wird noch das auch in Ungarn verwendete englische Verfahren der Rohrverkleidung beschrieben.

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