Vízügyi Közlemények, 1983 (65. évfolyam)
3. füzet - Bartha Péter-Szöllősi-Nagy András-Harkányi Kornél: Hidrológiai adatfeldolgozó és előrejelző rendszer. A Duna
390 Bar I ha P., Szöllősi-Nagy A. és Harkányi К. Hochwässern zu schützenden Nationalvermögens erhöhte sich auch die Wichtigkeit der Erarbeitung bzw. Weiterentwicklung von Vorhersagetechnologien. 1979 wurde auf Nationalebene ein Forschungs/Entwicklungsprojekt der hydrologischen Vorhersagen in Gang gestzt. (Seine umfassende Beschreibung s. in der Studie von Bartha und Szöllösi-Nagy, 1982). Eine der Hauptzielsetzungen der Projekts bildete die Erstellung eines Echtzeitvorhersagesystems für die Donau. Die vorliegende Studie behandelt die Hauptelemente dieses Systems, undzwar - das System für Datensammlung und -Übermittlung (Bild 1.) -das System der primären Datenverarbeitung (Bild 2) sowie -die in der alltäglichen operativen Arbeit verwendeten mathematischen Modelle (Bild 3.). Die entwickelten operativen hydrologischen Echtzeitvorhersagemodelle basieren auf der Beschreibung des Zustandraumes. Die Ursache dessen ist, dass mittels Anwendung der Zustandsraumverfahren die Erneuerung der Vorhersagen bzw. Parameter, in einer on-line-Betriebsweise, besonders wirksam durchgeführt werden können. Im Besitz einer Zustandsraum-Beschreibung können bei der Erneuerung Filterverfahren (z. B. Kaiman-Filter) verwendet werden. Diese Algorithmen können auch mittels Mikrorechner realisiert werden. Den ersten Schritt der digitalen Filtertechniken bildet der Aufbau eines adäquaten diskreten Modells. Es wurde die adäquate Diskretisierung des kontinuierlichen Kaskadenmodells von Kalinin-Miljukov-Nash verwendet. Die Residuen des diskreten deterministischen Modells werden von einem ARMA-Modell veränderlicher Ordnungszahl beschrieben. Die Erneuerung der Vorhersagen kann entweder mittels kontinuierlicher Korrektion (im statischen Fall) oder mittels Kaiman-Filter (im dynamischen Fall) Erfolgen (Bild 4.). Die Studie gewährleistet einen Überblick über das interaktive Rechnerprogramm für die vorangehende Verarbeitung der Eingabedaten. Die Programme laufen auf einem Rechenautomaten mit 64 Kbyte Kapazität. Die mit der operativen Anwendung gewonnenen Erfahrung werden für die Donaustrecke zwischen Wien und Mohács erörtert (Bild 5). Das Schema der vom Vorhersagezentrum ausgehenden hydrometeorologischen Informationsströmung veranschaulicht ( Bild 6.)