Vízügyi Közlemények, 1982 (64. évfolyam)

2. füzet - Kisebb tanulmányok, közlemények, beszámolók

304 Hajós Béla единая судоходная трасса шириной в 120 и глубиной в 2,10 (минимально) метров (pp. 3., 4., 5.). Регулирование участка со скалистым дном потребовало применения специальной тех­нологии. При работах близ Кауба, исходя из опыта прежных работ, создали также единое русло с аналогичными параметрами, для чего потребовалось удалить 450 ООО м 3 скального грунта. Опыт показывает, что регулирование по результатам исследований на лабораторных моделях полностью оправдывает себя и решает все проблемы судоходства. * * * Training tlie rapids of the Rhine River by Dr. B. HAJÓS In order to meet the growing navigation requirements large-scale river training projects have been implemented in the German Federal Republic to remove the obstacles on the Rhine between Basel and Koblenz. The most recent training struc­tures were built at Bingen and Kaub. The history of river training works extends back to Charles the Great, while the major efforts were started in the 19th century. Extensive model tests were performed in the 1960-ies, on the basis of which the training works on the Bingen-Loch were executed. A single navigation channel of 120 m width was created thereby providing a minimum depth of 2.10 m ( Figs. 3, 4, ő ). In the rocky bed special training methods had to be adopted. Using the experiences gained earlier, river training along Kaub was performed in the 1970-ies. The resulting channel has parameters comparable to that at Bingen and required the removal of round 450,000 m 3 of rock. The most important experience is that the training works executed according to the results of the model tests succeeded in solving perfectly the roblems of naviga­tion. * * * Regelung der Stromschnellen am Rhein von Dr. Béla HAJÓS Um den steigenden Anforderungen der Schiffahrt zu genügen wurden in der Bundesrepublik Deutschland grosszügige Massnahmen durchgeführt um die Behin­dernisse der Schiffahrt entlang der Rheinstrecke Basel-Koblenz durch flussbau­technische Eingriffe zu beseitigen. Die in neuerer Zeit bei Bingen und Kaub vorge­nommenen Eingriffe verdienen dabei besonderes Interesse. Die ersten Regelungsarbeiten wurden bereits in den Zeiten der Karolingen in Angriff genommen, doch gelangen die bedeutenderen Regelungsvorhaben erst im 19. Jahrhunder zur Verwirklichung. Die Regelung der Bingen-Loch Strecke erfolgte aufgrund umfassender Modellversuche in den sechziger Jahren. Dadurch wurde eine einheitliche, 120 m breite Fahrwasserrinne geschaffen, die auch bei niedrigsten Wasserständen eine Tauchtiefe von 2,1 m gewährleistet (Bilder 3, 4 und 5). Die Regelung des Felsbettes erforderte besondere Bauweisen. Bei der Regelung der Strecke Kaub in den siebziger Jahren wurde nach den gesammelten Erfahrungen ebenfalls eine einheitliche Fahrrinne mit den obener­wähnten Parametern hergestellt, wobei rd. 45 000 m 3 Felsmaterial entfernt werden mussten. Als wichtigste Erfahrung ist zu erwähnen, dass die nach den Ergebnissen der Modellversuche durchgeführte Regelung ihr Ziel vollständig erfüllt und eine unge­hinderte Schiffahrt ermöglicht.

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