Vízügyi Közlemények, 1981 (63. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb tanulmányok, közlemények, beszámolók

A Balaton vízgazdálkodásának fejlesztése tározórendszerrel 587 using an artificially extrapolated version of the water supplies data series Хц in the simulation process, as well as at making allowance for the impacts of water supply forecasts with a reliability lower than 100%, which is more realistic. * * * Wasserwirtschaftliche Entwicklung des Balaton-Einzugsgebiets mittels eines Speicliersystcms von Alice Gilijén-Hofer und Miklós Domokos Die Studie sucht eine annähernde Beantwortung der Frage, ein wie grosses nutzbares Gesamtvolumen der im Balaton-Einzugsgebiet auszubauenden Nutz­speicher dazu nötig wäre, dass die im Einzugsgebiet erwarteten zukünftigen Was­seransprüche — bei Einhaltung der Vorschriften der Wasserstandsregelung im See — mit einer genügenden Sicherheit befriedigt werden können. Zur Untersuchung der Frage wurde das in Bild 1. dargestellte, auf zahlreichen Annäherungen und Vereinfachungen basierende deterministische Simulationsmodell gewählt, dessen Algorithmus das Gleichungssystem (1) — (5) bildet. Die zur Simula­tion als Eingabegrössen benötigten Werte der natürlichen Wasservorratsänderung Xii, des zukünftigen Wasserbedarfs I\ und der infolge Bergbautätigkeit erwartete Maximalwert der Wasservorratsverminderung Bj wurden der Studie von Baranyi (1978) entnommen. Der Betrieb des nach Bild 1. funktionierenden Systems wurde für verschiedene angenommene Volumina des hypothetischen (resultierenden) Speichers simuliert (S = 0, 10-10«, 20-10 6, ..., 200-10e m 3). Als natürlicher Wasserzuschuss wurde zuerst die Datenreihe Xy und dann die Serie Хц — Bj berücksichtigt. Das Hauptergebnis der Simulationsreihe stellen die R(S) Kurven von Bild 4. dar, von welchen abgelesen werden kann, eine wie grosse Sicherheit R der Wasserbedarfsbefriedigung zu einem beliebigen Volumen S des hypothetischen Speichers gehört. Zum Speicherinhalt S= 10­10 e m 3 gehört z.B. während der Zeit der maximalen Wasservorratsverminde­rung durch Bergabu eine Versorgungssicherheit von R = 80%, übrigens aber R = 86%. Es wurden ausserdem ermittelt einerseits die Wirkungskurve R(/iH; S = 0) der Wasserspeicherung im Seebett durch eine Erhöhung um AH des Regelwas­serstandes (in diesem Fall ohne Speicherung im Einzugsgebiet) (Bild 5), ander­seits, als eine kombinierte Lösungsmöglichkeit, auch die Wirkungslinie R(S; AH = 0,05 m) (Bild6). Der nächste Schritt der Fortsetzung der Untersuchung könnte zweckmässig in einer solchen Wiederholung der Simulation bestehen, die auch den — sich aus der gebietlichen Zerstreutheit von Wassernutzungen und Rückhaltebecken ergebenden — Verbindungen innerhalb des wasserwirtschaftlichen Systems, den aus den Wasser­güleschutz-Funktionen folgenden Begrenzungen des Speicherbetriebs sowie den Ver­dunstungsverlusten des Speichersystems Rechnung tragen würde. Auch sollte ver­sucht werden, die künstlich verlängerte Variante der Wasserspeisungs-Zeitreihe Хц bei der Simulation anzuwenden und die Auswirkung realistischer (also von weitem nicht 100%-iger) Zuflussvorhersagen zu berücksichtigen.

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