Vízügyi Közlemények, 1980 (62. évfolyam)

4. füzet - Karácsonyi Sándor: Kutak indító igénybevétele

(606 Karácsonyi Sándor In Anbetracht der Schichtenbelastung ist am Anfang die Beschleunigung des nachströmenden Wassers wichtig, deren Maximalwerte sich bei den verschiedenen Prozessen auf verschiedenen Weisen melden. Analysiert man die Anfangsbelastung unter der Bedingung Q = konst , kann man feststellen, dass die Beschleunigung des in den Brunnen eintretenden Wassers un­mittelbar nach dem Beginn der Wasserförderung die höchste ist. Die Verminderung der für die Schichtenstruktur gefährlichen kritischen Beschleunigung kann in diesem Fall nur mittels Vergrösserung des Brunnendurchmessers und Filterflache gesichert werden ( Bild 5.). Die Vergrösserung der Abmessungen des Direktionsrohres kann in vielen Fällen nicht nur im Interesse der Verminderung der Anfangsbelastung, sondern auch aus anderen Gründen erwünscht sein. Eine gemeinsame Verwendung kann vor allem durch eine gestaffelte Veränderung der Direktionsrohrabniessung erreicht werden. Ein gestaffelt veränderliches Direktionsrohr kann im Fall eines entspre­chende Durchmessers und einer entsprechenden Länge ( Bild 6.) den Wert der An­fangsbelastung, d. h. der kritischen Beschleunigung a max beträchtlich vermindern. Eine weitere Methode zur Verminderung der Anfagsbelastung stellt die graduell zunehmende Inanspruchnahme des Brunnes dar. Bei dieser veränderlichen Wasserent­nahme besteht die Inanspruchnahme des Brunnens aus zwei Phasen, undzwar aus der Anfangsbelastung Qo = konst ( Bild 7.) sowie aus der Betriebsbelastung Q = konst. Im Falle einer Anfangsbelastung von Q 0 = konst. kann die Förderungszunahme linear sein: Qo = pt, in der Praxis kommt aber fast ausschliesslich eine nichtlineare Zunahme vor: Qo^pt" (Kapitel 4.1 und 4.2). Die Inanspruchnahme des Brunnens kann jedoch auch in den letzteren Fällen durch eine verzögerte Erreichung der Betriebswasserentnahme vermindert werden (Bild 10.). Aus den Ergebnissen geht hervor, dass eine richtige Ausbildung des Brunnens und eine anfangs graduell zunehmende Wasserförderung die Grösse und die Aus­wirkung des Anfangsbelastung wesentlich beeinflussen können. Es ist deshalb zweck­mässig, die die Anfangsbelastung vermindernden Massnahmen gemeinsam und auf­einender abgestimmt anzuwenden.

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