Vízügyi Közlemények, 1980 (62. évfolyam)

2. füzet - Joó Ottó-Lotz Gyula: A Zala folyó szerepe a Balaton tó eutrofizálódásában

256 Joó О. és Lötz Gy. d'une décennie. Pour le développement d'ensemble de l'économie hydraulique de cette région un programme de travaux est envisagé, visant une réalisation en 30 ans. Pour l'exécuter il faut gagner du temps, c'est pourquoi la détérioration du lac doit être ralentie. Par conséquent, ies auteurs proposent que les eaux de la rivière Zala soient retenues dans un réservoir d'une capacité de plusieurs millions de m 3, d'une superficie de 75 km 2 et d'une profondeur moyenne de 1,4 m, situé dans le tronçon d'embouchure de la rivière. Là, sur le territoire de Petit-Balaton, les matières nuisibles au lac Balaton, arrivant avec la Zala, pourraient être retenues. La deuxieme partie fait connaître le passé et l'évolution de ce territoire nommé Petit­Balaton La troisième partie de l'étude résume les résultats et constate que la réalisation de la proposition équivaut à la reconstruction de l'ancien Petit­Balaton adaptée aux condi­tions actulles. Cela permettra à la mise en service de la première étape da la recons­truction d'empêcher considérablement l'entrée dans le lac Balaton de matières en suspension, organiques et nutritives de la rivière Zala, par conséquent, l'eutrophisa­tion du lac. * * * Itedeiituiu) des Zala-Fhisscs ïiir die Kutrophisieriiiii) des Italaton-Sees von Dr.—Ing. Ottó. Joó und Dipl.— Ing. Gyula Lötz In der Mitte des westlich von der Donau befindlichen GebieLes Ungarns liegt der Balaton-See mit einer Fläche von fast 600 km 2, der Europas grösster seichte See ist und dem vom Gesichtspunkt des Fremdenverkehrs grosse Bedeutung zukommt. Der grösste seiner speisenden Wasserläufc ist der Fluss Zala mit einem Einzugsgebiet von 2622 km 2. Die Fläche des gesamten Einzugsgebiets des Sees beträgt 5774 km 2. Der I. Teil der Studie bespricht die im Zusammenhang mit der Eutrophisierung des Sees durchgeführten Messungen. Im Mündungsquerschnitt des Zala-Flusses werden Durchl'luss, sowie die in den See gelangenden Schweb- und Nährstoffe (Stickstoff, Phosphor) seit vier Jahren täglich gemessen. In der Studie werden die Ergebnisse dieser Messungen mit der infolge der konzentrierten Abwässer des ge­samten Einzugsgebiets anfallenden Nährstoffbelastung verglicheil. Es stellt sich heraus, dass etwa zwei Drittel der in den See gelangenden Nähr­stoffe nicht-konzentrierten Ursprungs sind; ihr grösster Teil gelangt mit den Hoch­wässern, Hydrograph-artig in den See. Die Verschmutzungen sind Folgen der Urbanisation, der industriell-landwirtschaftlichen Konzentrierung, der Chemisie­rung und der umweltgefährdenden Auswirkungen der Zivilisation. Diese sind die Hauptursachen des Balaton-Sees und nicht das Schwebstoff und Geschiebematerial des Zala-Flusses. Infolge der Eutrophisierung verschlechtert sich die Wassergüte des Balaton-Sees in einem Tempo, als dessen Ergebnis sein westlicher Becken innerhalb eines Jahr­zehntes zum Baden ungeeignet werden kann. Zwecks umfassende wasserwirtschaft­liche Entwicklung des Balaton-Raumes wurde ein für 30 Jahre vorgesehenes Programm zusammengestellt. Zur Verwirklichung dieses Programm muss man Zeit gewinnen, alsó einer weiteren Verschlechterung der Wassergüte Einhalt gebieten. Im Interesse dessen schlägt die Studie vor, das Wasser des Zala-Flusses in einem an seiner Mün­dung-sctrecke zu errichtenden Speicher von mehreren Millionen m 3 Umfang, 75 km 2 Fläche und 1,4 m durchshnittlicher Wassertiefe zurückzuhalten. Auf dieser Weise könnten die durch den Zala-Fluss geförderten, für den Balaton-See schädlichen Stoffe im sog. Kis-Balaton (Klein-Balaton) zurückgehalten werden. Der 2. Teil der Studie bespricht die Geschichte des sog. Klein-Balatons. Als Zusammenfassung der Ergebnisse der Untersuchung stellt der 3. Teil der Studie fest, dass die Durchführung des Vorschlages mit einer den gegenwärtigen Verhältnissen angepassten Rekonstruktion des Klein-Balatons identisch ist. Dies ermöglicht, dass die Betriebnahme der ersten Etappe der Rekonstruktion die Förderung der schwebenden, organischen und Nährstoffen des Zala-Flusses und damit die Eutrophisierung des Balaton-Sees in bedeutendem Masse hemmt.

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