Vízügyi Közlemények, 1980 (62. évfolyam)

2. füzet - Takács Lajos: A Körösök vízkormányzási rendszere

224 Takács Lajos der Fekete- und der Fehér-Körös (der Geschwinde, der Schwarze unci der Weisse Körös) — überqueren die Staatsgrenze, vereinigen sich miteinander, nehmen noch den Fluss Berettyó auf; in die Theiss mündet schon der vereinigte Hármas-Körös (Dreifacher Körös). Dem Wasser der Körös-Flüsse kommt vom Gesichtspunkt der kommunalen, industriellen und landwirtschaftlichen (Bewässerung-) Wasserversorgung eine grosse wirtschaftliche Bedentung zu. Bereits Anfang dieses Jahrhunderts wurde mit der Ausnützung der Stauungs- und Speicherungsmöglichkeiten begonnen; die Fortsetzung dieser Tätigkeit sicherte eine immer festere Basis für die Bewirtschaftung der Wasser­vorräte. Im Laufe der Zeit konnte jedoch das Gleichgewicht zwischen Ansprüchen und Möglichkeiten allein durch die erwähnten Massnahmen nicht mehr gesichert werden, vor allem wegen der Tatsache, dass auch vom ausländischen Teil des Einzugsgebiets immer geringere Wassermengen die Landesgrenze errichten. Dieser Mangel musste durch Zuführung des Theiss-Wassers in das Körös-System behoben werden. Die Studie bespricht ausführlich das der Lösung der genannten Aufgabe gewidmeten Wasserversorgungssystem des Körös-Tales, welches durch den Ansprüchen ent­sprechend ausgebauten Anlagen sowie deren koordinierte Betätigung für die Steuer­ung, Speicherung und Verteilung der Wassermengen zu sorgen hatte und hat. Der 1. Teil der Studie erfasst die Wasseransprüche und die Wasserbilanz. Es wird festgestellt, dass die Ansprüche vom natürlichen Durchfluss der Körös-Flüsse und von den lokalen Speicherungen nicht befriedigt werden können. Demzufolge ist eine Wasserüberleitung aus den Stauräumen der Theiss-Staustufen Tiszalök und Kisköre nötig, die die nötigen Wassermengen für Bewässerung und Fischzucht, sowie für die am sog. Élővízcsatorna (Lebendwasserkanal) gelegenen Städte während des ganzen Jahres sichert. Der 2. Teil der Studie bespricht die Versorgung mit Bewässerungswasser des Körös-Tales die Speicherung und Verteilung des Theiss-Wassers, sowie die Anlagen zur Förderung der Schiffahrt (s. die auf Bild 1. mit 1. bis 4. bezeichneten und mit den Fotografien 4 — 7. veranschaulichen Stauanlagen, die Fotografien 2. und 3. über die die Wasserentnahmewerke am Lebendwasserkanal und die Fotografie Nr. 8. über das Hochwasscrtor des Hortobágy-Berettyó-Kanals). Der 3. Teil bespricht den Betrieb der Wassersteureung, wobei die Tätigkeit des Wasserversorgungssystems des Körös-Tales skizzenhaft beschrieben und durch Bild 9. veranschaulicht wird.

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