Vízügyi Közlemények, 1980 (62. évfolyam)

2. füzet - Stelczer Károly: A hordalék mozgása. II. rész. Virtuális haladási sebesség meghatározása

186 Stelczer Károly longest times of travel are also calculated and thus the following times are obtained for travelling the 200 m distance: T ml n = 41.086, T a v = 74.72 and Tmax = 412.19 hours. The difference between these times is apparently a very wide one. During the field measurements in 1967, gravel particles labelled with radiocLive isotopes were traced for 53 days with the result that gravel particle moving at the highest rate covered a distance of 1580 in, while that moving at the slowest rate one of 115 m only. The results thus obtaimed were checked against Eq. (16) and the agreement was found to be a good one. * * * Geschiebcbewetjung. II. Teil von Dr.-Ing. Károly Sielczer Zwecks Ermittlung der Gesetzmässigkeiten der Geschiebebewegung wurde unLer natürlichen Verhältnissen Messungen mit rdioaktiven Isotopen durch­geführt (vergl. Teil I. der Studie in Heft 1/1980 unserer Zeutschrift). Aufgrund der Messergebnisse wurde für die Beziehung zwischen der Sohlengeschwindigkeit der Wasserströmung (vt ) und der virtuellen Geschwindigkeit der Geschiebebewegung (t>hv) die Funktion (15) ermittelt. Aufgrund von in der Natur gewonnenen Daten wurden drei verschiedene Korngsössen die zweivariable Beziehungen (12) —(12) ermittelt (Bild 8.). In der Praxis wird meistens nach der virtuellen Geschwindigkeit der Geschiebe­bewegung gefragt. Unter Berücksichtigung dessen wird vorgeschlagen, Gl. (15) in die folgende Form (16) umzuändern: 1 Vbv = — (»t - ffc) (m/sec) о Obige Beziehung kann für alluviale Wasserläufe mit hydraulisch rauher Bettsohle und einem Geschiebeniaterial von 0,005- 0,05 m (evtl. bis 0,1 m) Korndurchmesser als gültig betrachtet werden. Der Faktor b hängt vom Zustand des Flussbettes ab. Für praktische Berechnungen wird vorgeschlagen, den Wert des Faktors b bei „weichem" Bettzustand mit 60 zu berücksichtigen. In Gl. (16) ist eine der unabhängigen Variablen der momentane Wert vt der Sohlengeschwindigkeit der Wasserströmung Dies bedeutet, dass die Beziehung (16) auch im Fall einer nicht-permanenten Wasserströmung verwendet werden kann (Bild 9.). Die andere unabhängige Variable stellt die kritische Sohlengeschwindigkeit des Geschiebes (vt c ) dar. Es wurde als zweckmässig gefunden, die Veränderung des kritischen Zustandes mit der Beziehung (5) zu charakterisieren. Bei gemischter Korsntruktur werden die Durchmesser dg о bzw. D» 0 herangezogen. Aufgrund von in der Natur gewonnenen Messergebnissen des Verfassers und anderer Forscher wurde festgestellt, dass in die Beziehung (5) die Werte x = 0,36 und [/ = 0,14 zu setzen sind, der Wert von a hingegen bei „weichem" BetLzustand 1,65 bei „har­tem" Bettzustand aber 1,85 beträgt. Mit Gl. (5) wird eigentlich nicht der kritische Zustand, sondern der Beginn desselben charakterisiert. Im abschliessenden Kapitel 4. werden praktische Beispiele für die Anwendung der für die Berechnung der virtuellen Geschiebegeschwindigkeit ermittelten Formel (16) gezeigt. Im ersten Beispiel ist die Aufgabe die Ermittlung der zur Zurücklegung einer 200 m langen Strecke notwendigen Zeit, bei einem Geschiebematerial gemischter Kornzusammensetzung mit Dso = 0,04 m, einer Sohlengeschwindigkeit fr = 0,90 m/sec der Wasscrströmung, einer Wassertiefe von h = 2,50 m und einem „weichen" Sohlenzustand. Den ersten Schritt der Lösung bildet die anhand Gl. (8) durchgeführte Ermitt­lung des minimalen, mittleren und maximalen Wertes der kritischen Sohlengeschwin-

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