Vízügyi Közlemények, 1980 (62. évfolyam)

1. füzet - Rövidebb tanulmányok, közlemények, beszámolók

120 Károlyi Zoltán Theiss-Studienfahrt 1978. Erfahrungen und Folgerungen von Dipl. Ing. Zoltán Károlyi Zwecks Sammlung und Diskussion der mit den in der Vergangenheit erbauten Theiss-Staustufen gewonnenen Erfahrungen sowie Formulierung der Schlussfolgerun­gen hat die Ungarische Hydrologische Gesellschaft im Mai 1978 für die interessierten Fachleute eine Studienfahrt per Schiff veranstaltet. (Tabelle I. fasst die wichtigeren Daten der im ungarischen Teil des Theiss-Einzugsgebietes erbauten Staustufen, undzwar: 1. das Jahr der Erbauung, 2. die Ortschaft, deren Namen die Staustufe trägt, 3. den Namen des Flusses und 4. den Zweck der Erbauung: Wasserversorgung, Wasser­kraftnutzung, Schiffahrt, Bewässerung, Wasserspeicherung; Tabelle II. aber die­jenigen sämtlicher Steuerungsbauwerke des Systems Theiss-Körös-Tal, undzwar: 1. den Namen des Bauwerks, 2. den Fluss, 3. den Strom-km des betreffenden Querschnit­tes, 4. die Höhe der Oberwasserhaltung und 5. der Unterwasserhaltung über dem Landes- ,,0"-Niveau zusammen.) Die Untersuchung der mit den Staustufen ver­knüpften Arbeiten, deren Auswirkungen und die Formulierung der Ergebnisse der Untersuchung erfolgte in der nachstehende Reihenfolge: 1. Vorbereitung und For­schung, 2. Planung, 3. Genehmigung, 4. Bauausführung und 5. Betrieb. Die Vorträge und Diskussionen der Studienfahrt untersuchten nach diesen Themenkreisen gegliedert den Betriebszustand und die betrieblichen Zusammen­hänge der Staustufen im Theiss- und Körös-Tal, sowie der an ihnen anknüpfend ausgebauten Bewässerungshauptkanäle. Die „heiklesten" Punkte der Steuerung des Systems bilden: die Wasserabgabe aus dem Bewässerungssystem Tiszalök und aus dem Stauraum von Kisköre in das Körös-Tal sowie eine abgestimmte Betätigung der Staustufen Tiszalök und Kisköre. Aufgrund der gesammelten Erfahrungen wurden Vorschläge über die zweckmässige Betätigung des Systems formuliert.

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