Vízügyi Közlemények, 1979 (61. évfolyam)
4. füzet - Mistéth Endre: Mezőgazdasági öntözőrendszer biztonsága
600 Mistéti г Endre Die zur Verfügung stehende Wassermenge kann aus dem Niederschlag, unmittelbar aus dem Vasserlauf oder aus den künstlich errichteten Speichern bereitgestellt werden. Das Volumen des Speichers ist eine Zufallsvariable. Sie hat natürlich eine schiefe Verteilung, da sie ja mit dem jährlichen Abflussregime des Flusses zusammenhängt. Es kann angenommen werden, dass das Mass der Schiefheit ungefähr mit demjenigen der Verteilung der Jahresmaxima der Abflüsse übereinstimmt. Der unbefriedigte Wasserbedarf, d. h. zeitweilig auftretende Wassermangel, ist eine Folge der unzulänglichen Speicher. Aufgrund von verschiedenen hypothetischen Speichergrössen kann die durchschnittliche jährliche Fehlwassermenge ermittelt werden, woraus auch die Grösse der unbewässerbaren Fläche und des ausfallenden Ernteertrags abgeleitet werden können. Auf Grund all dessen können zu jedem Speichervolumen sowohl der Ernteausfall als auch die jährlichen Gesamtkosten berechnet werden. Eigentlich wird nicht das Minimum der jährlichen Gesamtkosten, sondern dasjenige der auf die Flächeneinheit bezogenen spezifischen Kosten ermittelt. Es kann nachgewiesen werden, dass falls sich die Investitionskosten die all jährlich anzufüllenden Speicher und die Fehlwassermenge proportionell zu der zu bewässernden Fläche verändern, die optimal zu bewässernde _ Fläche unabhägig von dem auf Flächeneinheit bezogenen spezifischen Verlust ist. Ähnlicherweise kann nachgeweisen werden, dass bei minimalen spezifischen Kosten der spezifische Ernteertrag sein Maximum erreicht. Die obigen theoretischen Erwägungen werden im 6. Teil der Studie anhand eines Zahlenbeispiels, undzwar der Optimierung der Bewässerungen im Theisstal, erläutert.